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Zurück zur Natur zwischen Spanien und Frankreich: Wandern in den Pyrenäen

Mächtige Wasserfälle, schroffe Gipfel und eine weite, blühende Berglandschaft: Das alles und noch viel mehr bekommt man geboten, wenn man zu einer Wanderung in die atemberaubend schöne Natur der französischen und spanischen Pyrenäen aufbricht! Und anders als die Alpen ist dieses Gebirge noch vom Massentourismus verschont geblieben…

Die rund 430 Kilometer lange Gebirgskette der Pyrenäen ist die Staatsgrenze zwischen Frankreich und Spanien und umgibt schützend den Zwergstaat Andorra. Das mächtige Gebirge mit seinen teils über 3000 Metern hohen Bergen und Gletschern hat dem Wander- und Naturfreund eine Fülle an einzigartiger Flora und Fauna zu bieten.

Auf der Wanderschaft vorbei an klaren Gebirgsbächen, über die sich schwankende Hängebrücken ziehen, und weiten romantischen Bergwiesen mit weidenden Schafen, durch verträumte Buchenwälder und grüne Gebirgstäler kann es durchaus passieren, dass der Naturfreund auf ein seltenes Exemplar des Pyrenäen- Braunbären trifft. Und auch die Murmeltiere haben sich aus den Alpen hier häuslich niedergelassen und pfeifen, was das Zeug hält, wenn man nur in ihre Nähe kommt…

Im Sommer blühen die Pyrenäen in allen Farben: Das Gelb der Ginsterbüsche, das Violett des Heidekrauts, magentafarbene Disteln, königsblaue Enziane und weiße Margeriten verwandeln die Gebirgslandschaft in einen bunten Teppich aus einem farbenfrohen Blütenmeer.

Ein Ausflug in das Fürstentum Andorra ist ein "Must" auf der Reise durch die Pyrenäen. Der nur 453 Quadratkilometer große Pyrenäenstaat zwischen Frankreich und Spanien ist längst mehr als nur ein Geheimtipp für Liebhaber schöner Landschaften und altertümlicher Bergdörfer. Angler finden in Andorras Bergseen eine Fülle von Fischen, Kletterer finden anspruchsvolle Bergwände, und Drachflieger können sich die herrliche Landschaft in Ruhe von oben anschauen.

Als Unterkunft bieten sich zahlreiche landestypische Gîtes entlang der Wanderwege an: Es sind einfache Pensionen, die abends regionaltypische Gerichte zu einem guten Rotwein vor dem Kamin auftischen. Ein wunderschöner Wandertag geht zur Neige, doch der Morgen wartet schon mit neuen einzigartigen Naturschauspielen und landschaftlichen Herausforderungen, die die Pyrenäen seinem Besucher bieten.

Quelle: spiegel.de, pyrenaeenreisen.com
Bild: jule_berlin (Flickr)

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