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Zimbabwe: Ein Land zurück auf touristischen Pfaden

Zimbabwe war in den letzten Jahren nicht gerade aufgrund des Tourismus bekannt. Vielmehr erfuhr man durch die Nachrichten immer wieder neue Schreckensmeldungen aus dem kleinen Land an der Ostküste des afrikanischen Kontinents: Ein korrupter Präsident, Hyper-Inflation, Wahlbetrug und Gewalt. Doch Zimbabwe befindet sich auf dem Weg der Besserung oder wie viele Beobachter es ausdrücken: Schlimmer wird es nicht mehr, aber der Fortschritt lässt noch auf sich warten.

Also findet sich das kleine Land in einem Art Zwischenstadium, in dem es zwar nicht mehr zurückblickt, aber es auch noch nicht wagt, den Blick nach vorne zu richten. Das Auswärtige Amt hat jedoch seine Reisewarnungen für Zimbabwe zurückgenommen, so dass interessierte Urlauber ruhig eine Reise in das Land der Victoriafälle wagen können.

Sie werden überrascht sein, denn ein freundliches und zumindest in der Hauptstadt Harare funktionierendes Land wartet auf sie, in dem weder Nahrungsknappheit noch politische Verfolgung offenkundig zu finden ist. Die Menschen sind noch skeptisch und ihr Leben ist geprägt von Angst, nicht jeder Besucher wird freudig begrüßt. Doch eine Individualreise durch das Land lohnt sich alle mal.

Durch die Einführung des US-Dollars im letzten Jahr konnte die Inflation gestoppt werden, somit ist Zimbabwe auch preislich ein attraktives Reiseziel. Von der Hauptstadt aus kann man bequem mit einem Mietwagen unterschiedliche Teile des Landes erreichen und erkunden. So zum Beispiel den Hwange-Nationalpark, wo es einige interessante Dschungel-Lodges gibt – hier kann die authentische Afrika-Romantik erlebt werden! Auf dem Weg dorthin kann man immer wieder die Häuser der Shona und die Rundhütten der Ndebele begutachten. Ein afrikanisches Abenteuer wartet auf den Besucher!

Quelle: faz.net
Bild: James Whatley (Flickr)

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