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West-Nil-Fieber in Griechenland

Wer zur Zeit nach Griechenland reist, sollte ausreichend Mückenschutz in der Reiseapotheke mit dabei haben. Denn in der Gegend um Thessaloniki sind vermehrt Menschen an dem West-Nil-Fieber erkrankt, was speziell von Mücken übertragen wird.

Zum Mückenschutz rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Seit Anfang August sind 22 Personen an dem Virus erkrankt. Drei ältere Patienten starben an den Folgen von dem West-Nil-Fieber. Die Menschen wurden allesamt mit Hirnhautentzündung ins Krankenhaus eingeliefert, die, wenn sie früh genug erkannt wird, behandelt werden kann. Das muss hingegen schnell passieren, denn eine Impfung gegen das Fieber gibt es nicht. Übertragen wird das West-Nil-Fieber ausschließlich durch Moskitos, drei bis fünf Tagen nach dem Stich folgen dann grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber und Muskelschmerzen. Auch Hautausschläge am Oberkörper sind Indizien für die Erkrankung.

Doch das Centrum für Reisemedizin gibt Entwarnung für die Urlaubsziele im Süden und auf den Inseln von Griechenland, denn das Fiber ist ausschließlich im Umland von Thessaloniki aufgetreten. Das West-Nil-Fieber tritt vor allem in den Tropen und Südtropen auf, doch 1999 wurde es erstmals auch in den USA entdeckt. Jedoch gibt es Vorsichtsmaßnahmen, gerade abends in der Dämmerung sind die sogenannten Überträgermücken sehr aktiv. Vorsorge kann sicherlich einerseits durch Anti-Mückenspray getroffen werden, dabei sollte man beachten sich nicht direkt nach dem Einsprühen ins Wasser zu stürzen. Daneben kann sich der Urlauber gerade nachts beispielsweise durch Moskitonetze schützen. Zudem dient das Tragen von heller Kleidung zusätzlich zur Mückenabwehr, was ja den wenigsten Umstand bedeutet.

Quelle: reisen.t-online.de
Billd: Jetti Kuhlemann (Pixelio)

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