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Weinkultur in der Steiermark

Eine Wanderung entlang der Südsteirischen Weinstraße ist nicht nur für Weinliebhaber ein besonderes Erlebnis, denn es erwarten den Besucher herrliche landschaftliche Ausblicke.

Der österreichische Landstrich wird nicht umsonst steirische Toskana genannt. Die bergige Landschaft mit ihren steil abfallenden Weinhängen und kurvigen Wegen, sowie die zahlreichen Weingüter, die auf den einzelnen Hügeln thronen, ziehen Besucher in ihren Bann. Entlang der 25 Kilometer langen Strecke die zwischen Ehrenhausen und Leutschach verläuft, liegen verschiedene Weinanbaugebiete wie Glanz, Schlossberg oder Langegg, daher kann man den Begriff Weinstraße sicherlich wörtlich nehmen.

Somit laden zahlreiche Weingüter auf der Wanderung zum Verweilen ein. Verköstigt wird man überall und die Region ist für ihre guten Qualitätsweine bekannt, die regelmäßig prämiert werden. Im Örtchen Glanz können Besucher auf der Glanzer Hoftour gleich bei mehreren Stationen einkehren und lokale Leckereien genießen wie beispielsweise steirische Hausmannkost und andere Käsespezialitäten. Auf der Glanzer Kellerstraße, die sich durch die Weinberge schlengelt, erwarten den Besucher fantastische Panoramaaussichten auf die Hügellandschaft.

Die steirische Weinstraße verläuft teilweise entlang der slowenischen Grenze, so darf man sich nicht wundern, wenn die Staatsgrenze auf einmal mitten durch die Straße verläuft. Größte Weinanbaugemeinde der Steimark, so darf sich der Ort Gamlitz nennen. Die Weinanbaufläche beträgt stolze 300 Hektar und macht fast zehn Prozent des steirischen Weingebiets aus. Im Museum für steirische Weinkultur im Schloss Obergamlitz können sich neugierige Besucher über die Weinkultur in der Steiermark und deren Geschichte informieren.

Quelle: austria.info.de
Bild: Jürgen Treiber (Pixelio)

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