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Vorsicht spielende Kinder: Wie Italien seine Urlauber vertreibt

In manchen Orten Italiens gibt es unglaubliche Vorgaben, die von Urlaubern erfüllt werden müssen. So dürfen etwa Kinder kurioserweise keine Sandburgen bauen. Und auch das öffentliche Küssen ist verboten, wenn es nach den hier geltenden Gesetzen geht. Wer gegen die Vorschriften verstößt, kann mit satten Bußgeldern rechnen.

In Italien wissen viele Urlauber gar nicht mehr, wie ihnen geschieht. So ist zum Beispiel in Trapani inmitten Siziliens das Eisessen auf der Straße verboten und in Eraclea in Venedig darf man seine Kinder keine Sandburgen bauen lassen, da so Löcher in den Strand gebuddelt würden. In Lucca etwa werden Reisende zur Kasse gebeten, wenn hier die Tauben gefüttert werden, bis zu 500 Euro können fällig werden. Wer auf der Insel Capri in Holschuhen über die Straße geht, kann mit einem Bußgeld rechnen, doch damit nicht genug der abstrusen Verbote. Gerade im Norden des Landes gibt es unglaubliche Verbote, so ist den Reisenews zufolge ein Tourist auch dann gefährdet, wenn dieser im Auto den Partner küssen will. In Rom mag man es nicht, wenn Menschen ihr Panino in der Öffentlichkeit aufessen.

Es gibt aber auch Anordnungen, die man nachvollziehen kann, darunter sicherlich das Verbot von Tieren an manchen Stränden. Doch solche Unglaublichkeiten wie in einigen Regionen von Italien sind wohl tatsächlich einzigartig. In Ravenna ist es sogar verboten, sich auf die ersten 200 Meter des Strandes niederzulassen, topless die Sonne zu genießen ist gänzlich unerlaubt. Wer also in Lucca und anderswo seinen Urlaub verbringen möchte, sollte sich auch kurz mit den geltenden Gesetzen vertraut machen.

Quelle: welt.de
Bild: Tommy Wong (Flickr)

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