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Vietnam: Eine Entdeckungsreise

Wer genügend Zeit für einen Urlaub in Vietnam eingeplant hat, darf sich nicht die Reise mit der Bahn entgehen lassen: Die etwas kostspielige Tour führt durch die Länder Russland und China und dauert zehn Tage. Dafür erhält der Reisende gleich vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen. Mit dem Flugzeug geht es natürlich schneller, in 18 Stunden um den Globus, aber um ein paar Erfahrungen ärmer.

Ein guter Ausgangspunkt für die Fernreise nach Vietnam ist Saigon. Mofas soweit das Auge reicht, bepackt mit allem was das Vehikel so befördern kann: Die vierköpfige Familie und die Hühner im Käfig hinten dran, das lässt jeden Europäer schmunzeln. Das macht die Faszination des Landes aus... die geschäftigen Menschen in den Straßen, mit ihren landestypischen Strohhüten, die Märkte mit exotischen Leckerein in engen Gassen, die buddhistischen Tempel - all das läd ein, bestaunt zu werden. Glauben ist tief verwurzelt: Jeder siebte Vietnamese geht mittlerweile zu einer buddhistischen Vereinigung - einer Pagode, die überall in der Stadt und im Land verteilt sind.

Aber zunächst einmal sind das Land und seine Kultur zu entdecken, am schnellsten erfährt man dies bei einer Bootstour im Mekongdelta. Auf den Wasserstrassen des Mekongdeltas von My Tho aus. An einer Ecke gibt es den kitschigen Cao-Dai-Tempel zu bewundern, der ein imposanter Mix aus Kathedrale, Pagode und Moschee ist. In Nha Trang, dem Hotspot der Backpackerszene kann man sich zwischen durch mit anderen Reisenden austauschen, bevor es weiter geht vielleicht nach My Son, den Tempelruinen, die einst zum wichtigsten religiösen Zentrum der Cham gehörten.

Quelle: faz.net
Bild: Sybille und Kurt Mader (Pixelio)

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