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Ab in den italienischen Winter: Venedig überrascht!

Venedig im Winter? Im ersten Moment ein unattraktiver Gedanke, wird die italienische Stadt in der kalten Jahreszeit doch oft von Regen, Nebel und Hochwassern heimgesucht. Doch eine Reise in das winterliche Venedig lohnt sich, denn so lernt der Besucher eine ganz andere Seite der 'Stadt der Liebe' kennen und taucht ein in das interessante Grau einer Stadt, die unzählige Geheimnisse zu haben scheint.

Viele Besucher kommen im Winter, weil sie sagen, dass genau dann die Stadt ihr wahres Gesicht zeigt – ein Gesicht, das sonst von Massentourismus und kitschigen Liebesschwüren überdeckt wird. Man ist Beobachter eines atemberaubenden Naturspektakels, wenn die Flüsse und Kanäle der Stadt schlagartig über die Ufer treten und das Wasser die Stadt auf Stelzen zurückerobert.

Die Bewohner Venedigs sind an den Wandel ihrer Stadt gewöhnt und stecken die Besucher mit ihrem sympathischen Pragmatismus an – das Motto lautet: Gummistiefel an und los marschiert! So ist es ein Leichtes, die Stadt zu erkunden, mit den Linienbooten zu fahren und in den Boutiquen einkaufen zu gehen.

Auch im Winter muss man nicht auf die traditionelle italienische Küche verzichten. Die vielen Bars und Restaurants haben auch bei kalten Temperaturen geöffnet, Heizpilze und Decken wärmen die Gäste auf den Außenterrassen und das dampfende Essen erwärmt jedes Gourmetherz. In der Nacht können die Temperaturen schon einmal auf sechs Grad runter gehen, das hält Einheimische und Besucher aber nicht davon ab, gemütlich mit einem Glas Wein in der Hand am Ufer der Kanäle zu stehen und in den dichten Nebel hinaus zu blicken!

Quelle: derstandard.at
Bild: Hans Drewniak (Flickr)

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