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USA plant zehn Dollar Gebühr für Einreise

Wie mehrere Medien-Portale berichten, sollen Touristen demnächst eine Gebühr für die Einreise in die USA zahlen. Das gilt jedoch nur für Einreisende aus Ländern, die die Visa-Waiver-Vereinbarung mit den USA abgeschlossen haben. Zu diesen Ländern gehört auch Deutschland.

Die Visa-Waiver-Vereinbarung sorgte bisher dafür, dass Einreisende aus den entsprechenden Ländern ohne Visa und ohne weitere Einreisegebühren ins Land kommen durften, wenn der Aufenthalt weniger als 90 Tage andauerte. Genau diesen Touristen will man nun in die Tasche greifen.

Seit diesem Jahr müssen diese Touristen ihre USA-Reise über das ESTA-Verfahren, dem Electronic System for Travel Authorization, online anmelden. Über dieses Elektronische Verfahren sollen auch die zukünftigen Gebühren abgerechnet werden. Das eingenommene Geld finanziert ein Werbeprogramm, das den USA-Tourismus wiederbeleben soll.

In Brüssel sieht man das natürlich gar nicht gern und überprüft ob die Einführung einer solchen Gebühr nicht mit einem Visumspflicht gleichgesetzt werden kann. Touristen, die aus einem Land kommen, das nicht die Visa-Waiver-Vereinbarung mit den USA vereinbart hat, müssen ohnehin für ihr Visa und damit Gebühren für die Einreise zahlen und bleiben daher von weiteren Kosten verschont.

Bild: Derek & Kristi (Flickr), Jarrett Campbell (Flickr)

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