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Urlaub in Monaco: Auf den Spuren Grace Kellys

Grace Kelly war eine schillernde Persönlichkeit in der europäischen Aristokratie. Zunächst ein gefeierter Hollywoodstar und berühmt durch Filme wie Hitchcocks Fenster zum Hof, wurde sie 1956 zur Fürstin Gracia Patrizia, Landesmutter des Zwergenstaates Monaco. 1982 kam sie bei einem Autounfall ums Leben. Heute können Urlauber in Monaco auf dem Parcours Princess Grace Stationen ihres Lebens in dem Stadtstaat abfahren.

An der Spitze der Halbinsel, auf der Monaco liegt, befindet sich das Fort Antoine. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick auf die Stadt, auf den Herkuleshafen mit den gewaltigen Yachten der Reichen oder den im Osten liegenden japanischen Garten. Jeder Platz in der Stadt erinnert an die schöne Amerikanerin, die den südeuropäischen Fürsten zum Mann nahm. Insgesamt sind es 25 Etappen, an denen man Station macht, um sich von einem Reiseführer und Kelly-Fachmann über das Leben der Fürstin erzählen zu lassen.

Die ganze Tour dauert entweder einen halben oder sogar einen ganzen Tag. So beginnt man am Place d'Armes, wo früher der Bahnhof der Stadt lag. Von hier aus, unterhalb des Rochers, der Felsvorsprung auf dem die Altstadt liegt, ist die Fürstin häufig nach Nizza gefahren, um von dort nach Paris oder New York zu reisen. Heute ist der Platz allerdings zu einem Marktplatz geworden und die Züge halten im modernen neuen Bahnhof oberhalb der Kapelle Sainte Devote.

Am 12. April 1956 legte die USS Constitution im Hafen an, an Bord die Schauspielerin, die mit ihrer Familie nach Europa übersiedelte, um den Fürsten Rainier III. zu ehelichen, heute macht man dort ebenfalls Halt auf der Tour durch die Stadt der Fürstin. Station macht man auch in der Nähe der Kapelle Mariä Heimsuchung, denn dort ging Gracia Patricias Sohn Albert zur Schule, und die Mutter brachte ihren Filius häufig selbst dort hin. Überhaupt war es ganz typisch für Kelly, dass sie sich gern unter das Volk mischte und sich ganz nah zeigte. Weitere Stationen auf dem Parcours sind der Nachtclub Monte-Carlo Sporting Club d'Eté und die Kathedrale, in der man die Amerikanerin zur letzten Ruhe gebettet hat.

Quelle: spiegel.de
Bild: Salvatore Freni Jr (Flickr)

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