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Urlaub in Kanada: Ein mitunter eisiges Vergnügen

Wer seinen Urlaub in Kanada verbringen will, setzt sich zumeist zuvor mit den Temperaturen hier auseinander: Wer im Winter anreist, sollte sich auf besonders kalte Tage einstellen. Dafür kann der Besucher eine wunderbare Landschaft mit ihren tollen Eindrücken genießen. In diesen Monaten ist Kanadas Norden sehr dunkel, nur unterbrochen durch kurze aber warme Sommer. Bis zu unglaublichen minus 50 Grad kann es im Winterurlaub in Kanada kalt werden. Wer hier nicht gut vorbereitet ist, kann die Stärke der Kälte bald zu spüren bekommen. Hier muss besondere Skikleidung her, die freiliegende Haut sollte möglichst mit Öl eingeschmiert werden.

Wasseranteile in Seifen, Cremes, Haargel oder Make-up gefrieren sofort zu Eis. Vielerorts lassen die Kanadier ihre Autos mit Standheizung laufen, weil sie sonst unter Umständen nicht mehr anspringen. Ein Vorteil der wochenlangen Dunkelheit: Das Phänomen der Nordlichter ist hier zu beobachten, die so genannten 'Aurora Borelias'. In der dunkelsten Nacht sind diese Lichter am besten zu sehen, wie stark sie jedoch wann leuchten, ist nicht genau vorauszusagen. Wer die Möglichkeit hat, kann dann am Tag mit einem Schneemobil ausrücken. Sehenswert ist zum Beispiel der Große Sklavensee, 'Great Slave Lake'.

Er zählt zu den größten Seen der Erde und friert im Winter dennoch mit einer bis zu zwei Meter dicken Eisschicht zu. Eine Reise nach Kanada wird dann zum Vergnügen, wenn auf diesem eindrucksvollen Fleckchen Erde ein Ritt über die Eisfläche möglich ist. Der kurze Sommer im Norden Kanadas überzeugt dann ab Juni mit seinen wunderschön pinkfarben blühenden Fireweed und einer Pflanzenpracht, die nur einige Monate zu sehen ist. Es wird nicht richtig warm, doch dafür ist es durchgehend hell. Ein Urlaub in Kanada ist wahrlich ein Ereignis!

Quelle: sueddeutsche.de
Bild: Jim Trodel (Flickr)

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