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Urlaub in den Masuren

Lange Zeit machten nur jene in Masuren Urlaub, die wehmütig an ihre Kindheit dort zurückdachten, an die Zeit, bevor sie die Region in Richtung Westen verlassen mussten. Doch heute kommen auch jüngere Menschen in den Nordosten Polens, um die Schönheit der Landschaft zu genießen oder sich mit Wassersport die Zeit zu vertreiben. Zur Ruhe kommen sie jedoch alle in Masuren, egal ob alt oder jung.

Was man vermutlich zuallererst sehen wird, wenn man in Masuren ankommt, sind die Störche. Man sagt nicht umsonst augenzwinkernd, dass ein Drittel aller Störche in Masuren leben. Überall sieht und hört man sie, sieht auch ihre Nester auf den Dächern und Schornsteinen. Die Störche sind sicherlich ein wichtiger Grund dafür, dass man sich als Tourist dort wie in einem verwunschenen Land vorkommt, in dem die Zeit ein wenig zäher und langsamer fließt, als anderswo. Die Lebenseinstellung der Menschen, die dort leben, entspricht genau diesem Eindruck, verstärkt ihn sogar noch. Gastfreundlich und gemütlich sind sie dort.

Masuren ist zu einem Paradies für Wassersportler geworden, die sich auf den unzähligen Flüssen und Seen richtig austoben können. Das Schöne dort ist, dass die Gewässer alle miteinander verbunden sind und man somit zum Beispiel auf der Kruttina, dem größten Zufluss der Masurischen Seen, das ganze Land auf dem Wasser erkunden kann. Und zu erkunden gibt es jede Menge, schließlich gibt es in Masuren nicht nur viel Natur, sondern auch viel Kultur. Der Deutschritterorden hatte vor Jahrhunderten hier seine Ländereien mit Burgen gesichert, von denen so manche noch heute zu begutachten ist. In vielen Städten gibt es darüber hinaus kunstvoll errichtete Bauwerke, häufig aus Ziegelsteinen, die in Masuren als Baumaterial eine besondere Tradition haben.

Quelle: manager-magazin.de
Bild: mitternachtsblau (Flickr)

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