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Urlaub fest im Sattel: Reiterferien in Ungarn

Ungarn ist die Reiternation schlechthin und geradezu das ideale Ziel für einen Reiturlaub. Die Ungarn sind seit eh und je eingefleischte Pferdenarren: Schon ihre Vorfahren - die Magyaren - sind nur zum Schlafen aus dem Sattel stiegen. Daher verstehen sie es besonders gut, das Erleben der Natur mit einem Aktivurlaub zu verknüpfen.

Die weiten Ebenen - Puszta genannt -, die weichen Hügelformationen am Plattensee, weite Wälder und Nationalparks bieten im gemäßigten Klima die besten Voraussetzungen für das Wanderreiten vom Frühlingsbeginn bis zum Spätherbst.

Ungarn vom Sattel aus erleben bedeutet Naturspektakel, Erholung und Kulturromantik in Einem. Für geländesichere Reiter sind Reitwanderungen wie zum Beispiel in der Hortobágy-Puszta am Beliebtesten. Man reitet täglich drei bis fünf Stunden zumeist querfeldein und vorbei an einsamen strohgedeckten Bauernkaten, an denen knallroter Paprika hängt, an gelben Sonnenblumenfeldern, malerischen Ziehbrunnen, an Storchennestern auf den Dächern und schnatternde Gänseherden, die die Wachhunde hier ersetzen.

Ein auf Straßen mitfahrender Wagen bringt das Gepäck bequem zur nächsten Etappe. Übernachten kann man in gemütlichen Bauernhäusern, den Czardas, die abends mit Gulasch und Zigeunermusik auf die Abenteurer warten. Für Singles ist diese Art von Urlaub geradezu ideal, weil man recht schnell und im harmonischen Einklang mit der Natur Kontakte knüpft.

Aber auch für Familien mit Kindern bietet Ungarn mit seinen vielen Reitschulen eine ideale Möglichkeit, einmal in den Genuss zu kommen, auf einem Pferderücken die Natur zu erkundschaften. Hier kann man in zumeist ausgezeichneten Unterrichtsstunden Reiten lernen oder sich im Spring- und Dressurreiten weiterbilden. Auch kleinere Ausritte in die weite Heidelandschaft sind inbegriffen und werden sicherlich zum einmaligen Erlebnis für die ganze Familie!

Quelle: ungarn-netz.de, reiserat.de
Bild: meta mago (Flickr)

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