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Unruhen in der Türkei: Tipps für Istanbul-Urlauber

Erst war es nur eine friedliche Demonstration gegen die Errichtung eines Einkaufszentrums, doch daraus entwickelte sich ein Bürgerprotest gegen die Regierung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. In Istanbul geht die Polizei derzeit vehement gegen Demonstranten vor. Ein Mensch kam dabei ums Leben.

Istanbul ist ein beliebtes Ziel für deutsche Urlauber. Und wie die Reisegesellschaften L'Tur, Alltours und TUI angaben, haben nur sehr wenige Touristen ihre Reisen wegen der Unruhen storniert. Wer aber trotzdem in die türkische Hauptstadt reist, sollte sich vorsehen.

Das Auswärtige Amt rät dringend dazu an, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Die Polizei setzt vermehrt Tränengas ein, um gegen die Demonstranten vorzugehen. Das gilt vor allem für die Stadtteile Besiktas und Beyoglu. Auch das deutsche Generalkonsulat in Istanbul weist Touristen darauf hin, diese Regionen weiträumig zu umgehen. Denn: "Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei können auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen werden, vor allem durch Tränengas."

Eine gute Nachricht für Urlauber gibt es aber dennoch. Denn der Stadtteil Sultanahmet, in dem die Sehenswürdigkeiten von Istanbul liegen, ist von den Aufständen kaum betroffen. Die Hagia Sophia, der Topkapi-Palast, die Blaue Moschee sowie die Cisterna Basilica können also besucht werden.

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