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Unesco ernennt 13 neue Stätten zum Weltkulturerbe

Die Unesco hat 13 neue Stätten zum Welterbe erklärt. Die Unesco beschloss dies bei einer Sitzung im spanischen Sevilla und wählte diese aus 27 nominierten Stätten aus. Die Hälfte der ausgewählten Stätten finden sich in Europa.

Wie zum Beispiel das Stoclet-Palais in Brüssel, das in seiner Ausgestaltung als Gesamtkunstwerk gilt. Das Aquädukt und der Kanal von Pontcysyllte in Wales sind ebenso aufgenommen, wie der Leuchtturm Torre de Hércules in Spanien. Auch die Uhrmacherstädte La Chaux-de-Fonds und Le Locle, die in der Schweiz zu finden sind, sind nun Teil des Welterbes.

Drei Länder stellen zum ersten Mal ein Weltkulturerbe: Zum einen das afrikanische Burkina Faso, wo die Ruinen der Befestigungsanlagen von Loropéni zu finden sind. Die westafrikanische Inselrepublik Kap Verde beherbergt die Cidade Velha, sowie das zentralasiatische Kirgistan mit dem Berg Sulamein-Too, der bei den Einwohnern als heilig gilt.

Ein weiterer Berg, der nun Teil der Liste ist, ist der der Heilige Berg Mount Wutai in China. In Ostasien ist mit den königlichen Gräbern der Joseon-Dynastie ein weiteres Welterbe in Südkorea anerkannt worden. Im Iran sind die historischen Bewässerungsanlagen von Shushtar ausgenommen worden und in Peru gilt die Heilige Stadt Caral-Supe ab sofort als Welterbe.

Zwei Stätten sind als Naturstätten in den Rang des Welterbes aufgestiegen. Die italienischen Dolomiten, sowie das Wattenmeer vor der deutsch-niederländischen Küste sind ab sofort Teil der Liste. Letztere Ernennung ist für Deutschland zumindest ein kleiner Trost, nachdem das Dresdner Elbtal seinen Status als Welterbe verloren hat.

Der Grund ist der Bau der Waldschlösschenbrücke, die nach Ansicht der Un-Organisation das Flusstal und die Kulturlandschaft zerstört. Dresden war bereits seit drei Jahren auf der Liste der gefährdeten Stätten. Dadurch ist die Anzahl der Stätten, die in Deutschland zum Welterbe gehören, mit 33 Stätten gleich geblieben.

Bild: Unesco Homepage

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