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Unbekanntes Laos

Laos, das Land der heiligen Elefanten, so hieß das erste Königreich der Lao im 14.Jahrhundert. Die Dickhäute werden bis heute verehrt und erhalten besonderen Schutz. Neben den vielen frei leben den Tieren werden einige als natürliche Unterstützung bei der Forstwirtschaft eingesetzt, um Bäume aus den tropischen Hochwäldern abzutransportieren. Die Tierwelt ist außerordentlich artenreich. In den Wäldern und Savannen von Laos kommen neben Elefanten auch Nashörner, Tiger, Leoparden und zahlreiche Arten von Affen vor.

Laos ist ein Binnenland in Südostasien das im Norden an China, im Osten an Vietnam, im Süden an Kambodscha und im Westen an Thailand und Myanmar grenzt. Es ist eins der wenigen Länder, das nicht vom Massentourismus vereinnahmt wurde, was teils an der sozialistischen Vergangenheit, teils an der diktatorischen Gegenwart liegt. Dennoch ist es gerade für Rucksacktouristen, die das Ursprüngliche und Unerwartete lieben ein absoluter Geheimtipp.

Angefangen bei den Märkten, auf denen zunächst einiges europäisches zu finden ist, aber vor allem viele tropische Früchte und exotische Leckereien wie Frösche und Bisamratten. Die Marktleute geben gerne Auskunft über das frisch zu bereitete Essen, in gebrochenem Englisch oder eben mit Händen und Füßen. Die freundliche, besonnene Art der Menschen hat ihre Wurzeln in der buddhistischen Tradition. Überall im Land sind Jahrhunderte alte Tempelanlagen zu finden. Eine der größten Liegt 24 km süd-östlich der Hauptstadt Vientiane. Der so genannte Buddha Park ist voll von buddhistischen und hinduistischen Figuren, teilweise mit einer Größe von 50 m. Reiche Laoten spendeten für die Figuren um ein gutes Karma zu tun erreichen.

Quellen: welt.de, geo.reisecommunity.de
Bild:kathy 1976 (Pixelio)

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