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Trier feiert Geburtstag

Trier feiert zurzeit einen großen Geburstag, die Stadt ist mindestens 2025 Jahre alt. Damit zählt die rheinland-pfälzische Stadt zu den ältesten Städten in Deutschland. Sogar als älteste Stadt Deutschlands überhaupt bezeichnet sie sich, jedoch reklamieren diesen Titel einige andere Städte ebenfalls für sich. Fest steht aber, dass das Stadtgebiet Triers schon in der Jungsteinzeit besiedelt war. Wie die meisten alten Städte in Deutschland wurde die Siedlung dann ganz offiziell von den Römern gegründet.

Diese nannten Trier damals Augusta Treverorum, doch in der Gründungssage der Stadt heißt es, dass sie bereits 1 300 Jahre vor Rom bestanden hat. Zwar belegen Funde aus dem 3. Jahrtausend vor Christus, dass zu jener Zeit bereits Menschen im Trierer Tal siedelten, doch von einer städtischen Siedlung kann man wohl noch nicht sprechen.

Das Gründungsdatum der Stadt gilt durch die Augusteische Holzscheibe als belegt, einer Scheibe, die Teil eines römischen Brückenpfostens war. Die Porta Nigra ist eines der bedeutendsten Gebäude aus der Römerzeit. Das ehemalige Stadttor ist das Wahrzeichen Triers wurde um 180 n. Chr. erbaut und steht als Weltkulturerbe auf der Unesco-Liste. Das sehr gut erhaltene Bauwerk gibt einen guten Eindruck von der römischen Baukunst.

Auch andere Städte in Deutschland sind älter als 2 000 Jahre. So wurde der Donaubogen in Regensburg bereits in der Steinzeit von Menschen besiedelt. Dort wurden keltische Gräber gefunden, die um 400 v. Chr. angelegt worden sind. In der Region um Worm haben Menschen schon in der Jungsteinzeit gelebt, das heißt bereits 5 000 Jahre vor Christi Geburt. Die Römer nannten Koblenz Confluentes, was soviel wie "zusammenfließend" bedeutet. Dort fließt die Mosel in den Rhein und diese verkehrsgünstige Lage hat der Stadt durch die Jahrtausende hindurch stets zu Wohlstand verholfen.

Quelle: bild.de
Bild: Jeff Barnes (Flickr)

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