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Touristenmagnet Tierbordell? In Dänemark ist Sex mit Tieren legal

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In Dänemark scheint es eine Gesetzeslücke zu geben, die das Betreiben eines Tierbordells auf eine legale Stufe hebt, deswegen suchen wohl viele Touristen mit derartigen Neigungen das Land auf, um dort Sex mit Tieren zu haben. Und viele Tierbesitzer verdienen sich so etwas dazu. Doch anstatt die Lücke zu schließen, überlegt man nun in Norwegen, ob dies nicht auch dort möglich ist.

Im Gesetztestext steht tatsächlich, dass Sex mit Tieren erlaubt ist, solange das beteiligte Tier nicht leiden würde. Das führte zu einem florierenden Wirtschaftszweig in dem skandinavischen Land. Das berichtet jetzt die dänische Zeitung 24timer hat nun dahingehend recherchiert. Im Internet würden Tierbesitzer ihre Vierbeiner für sexuelle Aktivitäten zur Verfügung stellen. Umgerechnet müssen Interessenten 85 bis 170 Dollar bezahlen. Vor allem aus Holland, Deutschland, Schweden und Norwegen würden Touristen anreisen, um den Service zu nutzen. Und sie wären begeistert davon, wie problemlos sie sich ihren Neigungen hingeben können.

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Die Zeitung nahm sogar Kontakt zu solchen Betreibern eines sogenannten Tierbordells auf. Und dort bekamen sie tatsächlich zu hören, dass viele Tiere diese Sexdienste schon seit Jahren machen würden und sich die Vierbeiner nach dieser Art der sexuellen Stimulation sogar sehnen würden. Und deswegen soll dies auch in Norwegen etabliert werden, das ähnliche Gesetze wie Dänemark hat.

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Überraschenderweise gehen dabei Tierschützer nicht sonderlich auf die Barrikaden. "Ja, es könnte sein, dass es den Tieren tatsächlich nichts ausmachen würde", meint Torunn Knaevelsrud, Abteilungsleiter für den Tierschutz für die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit. "Allerdings ist es so, dass Tiere oft Opfer von Verletzungen, Stress oder Leiden im Zusammenhang mit sexuellen Handlungen mit Menschen sind." Über die Rechtmäßigkeiten von Tierbordellen könne er kein abschließendes Urteil bilden. Von einem Tierschützer hätte man aber eine deutlichere Positionierung erwartet.

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