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Tourismusmesse CMT lockte viele Besucher an

Die allgemeine Wirtschaftskrise hat auch die Tourismusbranche hart getroffen: Leere Strände und Hotelbetten, weniger Flugbuchungen und zurückgehende Urlauberzahlen waren die Folge. Doch nun können Reiseunternehmer wieder durchatmen, denn die Deutschen haben die Lust am Reisen wieder entdeckt. Die Zukunftsangst ist einer neuen Reiselust gewichen.

Dies konnte man auch auf der diesjährigen Tourismusmesse CMT(Caravan-Motor-Touristik) beobachten, die vom 16. bis zum 23. Januar in Stuttgart stattgefunden hat. Bereits am Eröffnungswochenende kamen über 60.000 Besucher in die zahlreichen Messehallen am Rande der baden-württembergischen Metropole, wo 1900 Aussteller aus 95 Ländern ihr bestes gaben. Insgesamt sollen ungefähr 200.000 Menschen die Messe besucht haben.

Von Stand zu Stand schlendernd, konnte man kulinarische Spezialitäten, traditionelle Tänze und tradionelle Klänge der einzelnen Ländern kennenlernen. Nur am tunesischen Stand blieb fast niemand stehen, denn das nordafrikanische Land ist aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen zu gefährlich für Urlauber. Der tunesische Tourismusverband rät von Reisen in sein Land ab – ein drastischer, aber durchaus notwendiger Schritt!

Partnerländer waren in diesem Jahr Kenia und Island, die durch ihre Kontraste und Gegensätze zu einem interessanten und farbenfrohen Messeprogramm beigetragen haben. Kenia ist eines der aufstrebenden Reiseländer für die deutsche Bevölkerung, bereits im letzten Jahr sind fast 85.000 Deutsche in das Land der endlosen Savannen gereist. Aber auch Island wollte sich von seiner besten Seite zeigen und entführte die Gäste in eine sagenumwobene Welt der heißen Quellen, der Trolle und Feen!

Quelle:n-tv.de
Bild: Hans Dorsch (Flickr)

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