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Totale Mondfinsternis am 8 Oktober 2014 auf der anderen Seite der Erde

Am 8 Oktober 2014 findet eine totale Mondfinsternis statt – sie kann in voller Länge im Westen Nordamerikas, im gesamten Pazifik, im Osten Australien sowie im Nordosten Asiens beobachtet werden. Also leider nicht in Europa oder Afrika, denn diese Seite der Erde steht dann gerade ungünstig für die Beobachtung. Wer aber zum Beispiel in Australien Urlaub macht, kann versuchen, die Mondfinsternis mitzuerleben.

Mondfinsternis – deswegen so selten

Eine Mondfinsternis ist etwas anderes als der Neumond, die Mondphase also, in der man nichts vom Mond sieht. Während einer Mondfinsternis schiebt sich die Erde zwischen den Mond und die Sonne, deswegen kann sie auch nur da passieren, wo gerade Vollmond ist. Gleichzeitig muss sich der Mond auf der richtigen Stelle seiner Bahn um die Erde befinden.

Nicht ganz finster

Eine Mondfinsternis bedeutet nicht, dass der Mond ganz finster bleibt. Denn es kommt immer noch etwas Licht von der Sonne an, aber eben nur Streulicht. Deswegen scheint der Mond dunkelrot zu werden und sieht etwas unheimlich aus, während er verdeckt ist. Dieser rote Mond hat die Menschen früher oft verunsichert und galt oft als schlechtes Omen.

Beobachtung

Das schöne an der Mondfinsternis ist, dass man sie im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis nicht nur ohne besonderen Schutz vor den Augen beobachten kann, sondern sogar auch durch ein Fernglas. Das Licht des Mondes ist längst nicht so grell und gefährlich wie das der Sonne bei einer Sonnenfinsternis. Viele Leute nutzen die Gelegenheit auch, Fotos vom Mond zu machen: Mit einer guten Kamera sollte man aber schon vorab Belichtungsexperimente machen, um die perfekte Einstellung zu finden.

Die nächste totale Mondfinsternis in Deutschland ist übrigens am 28. September 2015 zu erwarten.

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