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Telefonieren aus dem Urlaub wird billiger

Wie Welt Online berichtet, hat die zuständige EU Kommission in Brüssel, Telefonanbietern verordnet, die Kosten für Telefonate aus dem europäischen Ausland in das jeweilige Heimatland zu verringern. So dürfen Auslandstarife nach Brüssel ab dem 1. Juli nur noch 43 Cent je Minute für abgehende Telefonate und 19 Cent für eingehende Telefonate kosten.

Wer eher Kurznachrichten nutzt, statt zu telefonieren, dürfte Freudensprünge machen. Denn bei den SMS dürfen die Betreiber maximal 11 Cent pro Kurznachricht berechnen. Damit werden SMS aus dem Ausland teilweise billiger ausfallen, als die Kosten, die für inländische Kurznachrichten anfallen. Zu den festgesetzten Preisen würde dann noch die Mehrwertsteuer hinzugerechnet werden.

Verbraucherschützer warnen Kunden allerdings davor, alle Vorsicht fallen zu lassen, denn die Handy-Betreiber versuchen die vorgeschriebene Kostensenkung zu umgehen, indem sie spezielle Urlaubsangebote anbieten. Diese Paketangebote sollen das Telefonieren vermeintlich billiger machen.

In Wirklichkeit sind diese Pakete nur billiger für Vieltelefonierer. Wer sein Handy im Urlaub nur für Notfälle benutzt, zahlt bei den Paketangeboten ordentlich drauf, weil die EU-weit festgesetzten Obergrenzen nicht für diese Paketangebote gelten. Wer also wenig im Urlaub telefoniert, sollte über den regulären Tarif anrufen oder eine Prepaid Karte aus dem Land nutzen, das bereist wird.

Bild: Francis Aldana (Flickr), Nathan Reed (Flickr)

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