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Tauchparadiese: Dschibuti, Yucatán und ein Unterwasserfriedhof

Tauchen stellt heutzutage eine absolute In-Sportart dar und egal wo auf der Welt, überall gibt es atemberaubende Unterwasserwelten zu erleben. Jedes Jahr kommen ein paar Geheimtipps dazu, die Schritt für Schritt, Flosse für Flosse, von den Tauchfans erobert werden.

So zum Beispiel das fast gänzlich unbekannte Land Dschibuti. Bisher haben sich nur wenige Touristen in das Land am Horn von Afrika gewagt, denn die politische Situation war lange instabil. Nun hat sich das Land gefangen, große Hotelketten siedeln sich an und passionierte Taucher können das vor der Küste gelegene Walhai-Revier erforschen.

Ein ganz besonderes Tauchvergnügen erwartet die Besucher auch auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Hier hat sich vor vielen, vielen Jahren ein Korallenriff bis an die Oberfläche erhoben. Dieses ist noch bis heute mit einem atemberaubenden Höhlensystem verbunden, wo Freunde der Unterwasserwelt die unzähligen Flüsse durchschwimmen können – vorbei an Stalagmiten und Stalagtiten! Tauchschulen vor Ort bieten kostengünstige Trips in die unterirdische Grottenwelt.

Verrückt wird es hingegen in den USA: Dort haben zwei Amerikaner in der Nähe von Key Biscane den ersten und bisher einzigartigen Unterwasserfriedhof namens Neptune Memorial Reef erschaffen. 6700 Dollar kostet ein Platz auf diesem außergewöhnlichen Friedhof, 100 wurden bereits verkauft und besonders Künstler und Schauspieler haben sich ihre ganz individuelle Ruhestätte geschaffen. Das Besondere für Taucher: Sie können diese künstlich geschaffene Unterwasserwelt erforschen, sich die extravaganten Ideen der Kunstschaffenden anschauen und beobachten, wie sich auch langsam die ersten Unterwasserbewohner auf dem Friedhof ansiedeln – besonders Papageienfische wurden schon oft gesichtet.

Quelle: rp-online.de
Bild: Todd Murray (Flickr)

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