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Tagung: Umweltfreundliches Reisen mit dem Smartphone

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Inwiefern können moderne Kommunikationsgeräte und Apps eingesetzt werden, um in Zukunft das Reisen inner- und außerhalb der Städte umweltfreundlicher zu machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit eine Tagung in Dresden, an der 110 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnehmen. "Mobilität & Kommunikation – Wie revolutioniert das Web die individuelle Mobilität?" lautet der Titel der Tagung.

Damit das schadstoffschwere Pkw mal öfter in der Garage bleibt, sollen Apps für Handys entwickelt, mit denen man von der Haustür bis zum Zielort die Route genau planen kann. So soll das Smartphone zum Beispiel sagen, wo das nächste Leihfahrrad steht, mit dem man zum Bahnhof und Haltestelle kommt. Die Idee nennt sich Dynamo ("Dynamische nahtlose Mobilität"). Darunter soll auch eine Ticketbestellung per Handy fallen, damit man sich auch spontan für ein anderes Fortbewegungsmittel entscheiden kann.

Außerdem sollen Elektroautos gepusht werden. Der Haken daran ist immer noch die endlos lange Ladezeit, die bis acht Stunden dauern kann. BMW ist dabei ein Vorreiter, denn der Auto plant, Schnelllade-Stationen auf der A9 zwischen München und Berlin zu installieren. Dort wird mit Gleichstrom statt mit Wechselstrom gearbeitet, was die Ladezeit auf 20 Minuten verringert, ein erheblicher Zeitgewinn.

Die TU-Institut für Wirtschaft und Verkehr arbeitet derzeit daran, den Elektroautobesitzern die trotzdem noch lange Wartezeit zu verkürzen. Zur Debatte stehen Bioläden, Kinderspielstätten oder Push-Up-Container, in denen hochwertige Geräte wie Tablets getestet und dann auch gekauft werden können. Dazu sind Carsharing-Konzepte für Elektroautos, die per Smartphone funktionieren sollen, in Planung.

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