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Streik bei Lufthansa: Chaos in Berlin, München und Frankfurt

Am Freitag haben sie begonnen: Die Streiks der Lufthansa-Mitarbeiter. Diese waren so massiv, dass die Lufthansa noch nicht einmal in der Lage war, einen Notflugplan aufrecht zu erhalten. Davon war bis zu diesem Zeitpunkt ausgegangen worden. Doch die Mitarbeiter der Fluggesellschaft streikten auf solch breiter Front, dass fast alle Maschinen am Boden bleiben mussten. Acht Stunden brachten die Flugbegleiter am Frankfurter Flughafen den Flugverkehr beinahe zum Erliegen. 190 Verbindungen mussten gestrichen werden, die Lufthansa selber gab an, einen Schaden in Millionenhöhe bereits jetzt durch die Aktion zu haben.

Am Dienstag sollen die Streiks fortgesetzt werden. Für alle Menschen, die einen Flug bei der Lufthansa gebucht haben, ist eine Hotline eingerichtet, an welcher man sich über den Stand informieren kann. Da aber Einzelheiten des Streiks erst kurzfristig bekannt gegeben wurden, ist der Informationsfluss zäh. Sechs Stunden vor Flugbeginn soll die Information ausgegeben werden - es wird vermutet, dass eventuell München, Berlin und Düsseldorf, sowie erneut Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt betroffen werden sollen. Wer dennoch nachfragen möchte, findet unter der Nummer 01805/805805 Auskunft rund um die gebuchten Flugverbindungen.

Der Streik hatte bereits am Wochenende schwere Auswirkungen, so hatten nicht nur die Flüge der Lufthansa Probleme in Start und Landung, sondern auch andere Fluggesellschaften konnten aufgrund der belegten Parkpositionen und anderer Koordinationsschwierigkeiten nicht plangemäß fahren. Mit dieser Aktion sorgen die Mitarbeiter der Lufthansa für größere Probleme als erwartet- was ja aber auch den Sinn eines Streiks begründet und die Wichtigkeit dieser Mitarbeiter sehr deutlich macht.

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