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Stadt der Pferde: Golegã

Hier ist ganz klar die Hauptstadt der Pferde: In Golegã geht nichts ohne die Vierbeiner, die das Stadtbild maßgeblich mit beeinflussen. In dieser portugiesischen Stadt ist nicht etwa die Zeit stehen geblieben, sondern läuft seit Jahrzehnten mit den Tieren weiter. Neben Pferdezüchtern sind hier auch Stierkämpfer und Amazonen zu finden, ihre Lusitanos, die klassischen Pferde sind auch hier wieder zugegen. Es war Carlos Relvas, dessen Liebe zum Pferd die Stadt prägte. Vor 100 Jahren hat sein Sohn die Republik in der Hauptstadt Lissabon ausgerufen.

Das Anwesen Relvas war eine traumhafte Villa mit riesigem Anwesen, das wie aus einem Bild erschien. Am Liebsten waren dem Hausherrn seine Pferde, die dank einer Rampe auch Zutritt zum Haus hatten. Gestorben ist Relvas an den Verletzungen, die er nach einem Reitunfall erlitt. Heute ist seine alte Residenz eine echte Attraktion in der Stadt. Gelegen ist Golegã im Tejo-Tal und nordöstlich etwa 80 Kilometer entfernt von Lissabon. Den größten Ruhm aber erlangte die Landesstadt durch ihren Status als Portugals Pferdehauptstadt.

In jedem Jahr im November wird hier die 'Feira Nacional de Cavalo' eröffnet, auf der Messe gibt es sowohl eine Zuchtschau als auch einen Jahrmarkt. Um die 3000 Tiere kommen dann zur Pferdemesse und mit ihnen Tierärzte, Hufschmiede und Sattler sowie Tierfreunde aus ganz Europa. Neben den Ausstelllungen gibt es auch Galas und Seminare, die Golegã den Status als Hauptstadt der Pferde festigen und auch in Zukunft dafür sorgen, dass man bei Namensnennung der Stadt direkt auch an die stattlichen Pferde denkt.

Quelle: zeit.de
Bild: Mark Evans (Flickr)

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