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Spanische Reisebranche erlebt Aufschwung

Viele Urlauber haben sich in diesem Sommer als Urlaubsziel Spanien ausgesucht. Die Hotels entlang der Costa Brava am Festland Spaniens und auf den Balearen sind fast ausgebucht, daher erlebt die Reisebranche einen Aufschwung im Gegensatz zum letzten Jahr.

Dennoch spüren das nicht alle in der Tourismusindustrie, obwohl die Zahl der ausländischen Urlauber in Spanien im Vergleich zu Juli 2009 um 4,5 Prozent auf 7,0 Millionen gestiegen ist. Gerade die Balearischen Inseln wie Mallorca und Ibiza haben einen absoluten Anstieg an Urlauberzahlen zu verzeichnen. Im Juli dieses Jahres wurden 1,7 Millionen Touristen auf den Inseln gezählt, das bedeutet 9,2 Prozent mehr als 2009. Dennoch gibt es Einbußen, die Zimmerpreise liegen durchschnittlich ein Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch viele Restaurantbesitzer und Souvenirhändler klagen über Einbußen; zwar seien genügend Touristen vorhanden, aber ebenso existiert wie bei den Hotelzimmern ein Überangebot.

Vor einem Jahr hatte der Tourismus in Spanien den schlimmsten Einbruch in seiner Geschichte erlebt. Die Urlauberzahl ging um 8,7 Prozent auf 52 Millionen zurück. Zuvor war es die Spanische Tourismusbranche gewohnt, dass sich die Zahl der Urlauber stets steigerte. Doch durch die Wirtschaftkrise verzichteten viele auf den Sommerurlaub. Hinzu kommt, dass vielen Gästen ein bloßer Badeurlaub in der Türkei oder in Kroatien zu günstigeren Preisen angeboten wird. Daher setzen Insel wie Mallorca verstärkt auf Aktivurlaub. Hier werden Wander- oder Kletterreisen angeboten. Daneben haben auch viele Radfahrer die Insel für sich entdeckt, gerade im Herbst haben Fahrradverleiher Hochbetrieb. Daneben versucht die Tourismusindustrie ein verbessertes Kulturangebot zu bieten, um mehr Gäste anzulocken.

Quelle: n-tv.de
Bild: Karl-Heinz Laube (Pixelio)

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