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Soweto per Rad: Johannesburg mal anders erleben

Eine Radtour durch die Townships von Johannesburg ist etwas ganz Neues für viele Reisende und doch oder gerade deshalb lohnen sich diese Stadtbesichtigungen, wenn man Südafrika einmal von einer ganz neuen Seite kennenlernen will. Denn das Herkömmliche aus den Reiseführern kennt jeder Südafrikafan schon ganz genau, wie aber sieht es in den weniger öffentlichen Stadtteilen aus, die von der Regierung oft gerne versteckt werden? Eine Reise nach Johannesburg sollte sich jedoch auch mit der Realität vor Ort beschäftigen, denn auch das gehört zu dem dortigen Leben.

Mit einem Ortskundigen ist es jedoch kein Problem, sich einmal diese andere Seite von Johannesburg anzusehen, die frei von Klischees ist. Bis zu fünf Millionen Menschen leben hier in Soweto, fast alle mit einer schwarzen Hautfarbe. Nachrichten von hier sind immer schlecht, nur dann redet man in den Medien über diese Townships im Süden der Stadt. Tshipo Matsile führt Touristen dennoch regelmäßig auf dem Fahrrad durch diese Gegend, die zumeist nur durch ihre Gewalt und ihren Schmutz bekannt ist. Die Touristen nehmen das Angebot gerne an, auf ihrer Städtereise auch einmal die weniger öffentlichen Räume zu erkunden und rollen in der Gruppe auf Mountainbikes durch diesen Stadtteil.

Dabei fällt auf, dass hier oft das Klischee unterbrochen wird, welches sich in vielen Köpfen bereits festgelegt hat und so finden sich auch Millionärshäuser in Soweto, die von hohen Mauern geschützt werden. Aber auch das Bild mit streunernden Hunden und staubigen Straßen stimmt. Der Kindergarten wiederum verfügt über einen tollen grünen Garten. Es ändert sich vieles hier in Soweto, davon können sich die Teilnehmer der Radtour durch die Townships überzeugen.

Quelle: focus.de
Bild: thomas_sly (Flickr)

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