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Sonnenbaden: Das sollten Sie beachten

Der Sommer steht vor der Tür, auch wenn er hierzulande noch etwas auf sich warten lässt. Doch schon bald steht die Reisezeit an und dann muss sich jeder Urlauber vor der prallen Sonne schützen. Es gibt verschiedene Hauttypen, manche reagieren besonders empfindlich auf Sonne. Wir erläutern, welcher Sonnenschutz bei welchem Hauttyp richtig ist.

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Verschiedene Hauttypen

Die Dermatologie unterscheidet zwischen vier verschiedenen Hauttypen. Typ I ist der keltische Typ. Diese Menschen haben meistens rote Haare und sehr helle Haut mit Sommersprossen. Die Haut wird eh nicht braun und nach zehn Minuten ohne Sonnenschutz ist der Sonnenbrand da. Typ II wird der nordeuropäische Typ genannt. Dabei handelt es sich um Menschen mit blond-braunen Haaren und hellen Augen. Auch hier sind meistens Sommersprossen vorhanden. Sonnenbrand ist hier ebenfalls keine Seltenheit, ohne Schutz dauert es zwischen zehn und 20 Minuten.

Weitere Hauttypen

Als Mischtyp wird Hauttyp III bezeichnet, hierbei handelt es sich um Menschen mit braunen Haaren und meist braunen Augen. Zwischen 20 und 30 Minuten ist der Körper ohne Sonnenschutz vor Sonnenbrand gesichert. Und Typ IV ist der südländische Typ mit bräunlicher Haut. Diese Menschen können sich auch mal länger als 30 Minuten in der Sonne ohne Sonnencreme aufhalten, ohne gleich einen Sonnenbrand zu bekommen.

Formel für den Lichtschutzfaktor

Nun muss jeder seinen Hauttyp und die Zeit, die er gefahrlos in der Sonnen verbringen kann, kennen. Nimmt er nun eine Sonnencreme zur Hand, mulitipliziert er den Lichschutzfaktor mit der Eigenschutzzeit, so hat man einen Gradmesser, wie lange man sich mit Sonnencreme gefahrlos in der Sonne aufhalten kann. Diese Berechnung lässt sich aber nur bis Lichtschutzfaktor 20 anwenden. Kinder sollten sowie immer mit LF 30 eingecremt werden, und das mehrmals täglich, vor allem, wenn sie gerade aus dem Wasser kommen.

Wenn der Sonnenbrand doch da ist

Es kann natürlich bei aller Vorsicht trotzdem vorkommen, dass sich ein Sonnenbrand bildet. Dann sollte man schnell kühlende Cremes zur Hand haben und sich die verbrannten Stellen damit einreiben. Auch After Sun-Produkte helfen, diese sollte man aber nach dem Sonnenbaden immer auftragen. Zur Not tut es auch ein in kühles Wasser getränktes Tuch. Kühlaggregate sollten Sie aber niemals verwenden. Dadurch kann es zu Erfrierungen kommen.

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