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So wohnen die EM-Teilnehmer - Tschechien oben, Deutschland unten

Am 7. Juni ist es soweit. Die Fußball-Europameisterschaft startet und lässt für drei Wochen die Herzen zigtausender ballverrückter Fans höher schlagen. Die Gastgeber Österreich und Schweiz bieten vor allem Berge und jede Menge Höhenluft. Da durch diese die sportliche Leistung oftmals gezielt gesteigert werden kann, lohnt es sich einmal genauer zu betrachten, wo die verschiedenen Mannschaften sich während des Tuniers aufhalten.

Mit 312 Metern über dem Meeresspiegel ist Gastgeber Österreich z.B. nicht allzu hoch angesiedelt. Das "Balance Resort" in Stegersbach hat zwar fünf Sterne, aber die Ösi-Fußballer wollen in Sachen Höhentraining auf Nummer Sicher gehen und haben sich einen LKW-Anhänger mit entsprechender Kapsel umbauen lassen. Hier können die Kicker sich entspannen oder trainieren, während ihre Körper weiterhin rote Blutkörperchen produzieren. Die Schweizer Gastgeber verzichten auf solches High-Tech, aber das "Panorama Resort" in Feusisberg bei Luzern liegt schließlich mit 685 Metern mehr als doppelt so hoch. Von dort können die Schweizer nicht nur ihren wunderschönen Sihlsee erblicken, sondern auch Luft am spektakulären Titlis-Gletscher tanken.

Mit Abstand die meiste Höhenluft dürfte die tschechische Nationalmannschaft mitbekommen. Der Mitfavorit für den Titel und Finalist von 1996 verweilt im "Dorint Sofitel" im österreichischen Seefeld ganze 1.200 Meter über dem Meeresspiegel. Ob es dabei eine Bedeutung hat, dass der Finalgegner von vor 12 Jahren, nämlich die deutsche Mannschaft am niedrigsten von allen Teilnehmern residiert? Das "Il Giardino" in Ascona (Schweiz) kommt nicht einmal auf 200 Höhenmeter und lässt zumindest, was das Wohnen betrifft, die Deutschen zu allen anderen hinaufblicken.

Wirklich beschweren kann sich sicher keine der 16 Teams, die den Europameister ausspielen wollen. Alle wohnen sie luxuriös und haben, egal ob vom Hotel oder auf dem Weg zu ihren Spielen, immer schöne Aussichten. Die EM 2008 ist erst das dritte Tunier, dass auf 2 Länder verteilt ist. Nach der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden und der WM 2002 in Japan und Südkorea ist diese Kombination sicher die schönste Möglichkeit, um erholsamen Urlaub mit euphorischem Torjubel zu verbinden.

Quelle: FOCUS Online
Bild: EURO 2008

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