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So schön ist es im Prager Umland

Das Prag mehr als eine Reise wert ist, wissen sicherlich die allermeisten, doch dass es im Umland der tschechischen Hauptstadt unzählige Schlösser und Burgen gibt, die zu besuchen es lohnt, davon hat nicht jeder Kenntnis. Selbst wenn Prag viele Sehenswürdigkeiten beherbergt, ein Ausflug ins umliegende Böhmen ist nie ein Fehler und wer die Zeit hat, der sollte gleich mehrere Ziele ansteuern, wofür man aber auch mehr als einen Tag einplanen sollte.

Berühmt und nur dreißig Kilometer von Prag entfernt ist die Burg Karlstein. Im 14. Jahrhundert gründete Karl IV die Feste auf einer Anhöhe. Der mächtige Herrscher hatte die Burg als Schatzkammer angelegt und tatsächlich lagerten hier lange Jahre die Reichs- und Kronjuwelen. Die Festung hielt allen Belagerungen stand, obwohl sie über keinen eigenen Brunnen verfügte. In einer Zisterne wurde Wasser aus einem Bach gespeichert, doch dieser Schwachpunkt der Feste wurde geheim gehalten.

In 15 Kilometern Entfernung von Prag liegt die Burg Nelahozeves. Im 16. Jahrhundert erbaut zählt sie zu den schönsten Renaissance-Burgen Tschechiens und beherbergt eine Ausstellung, welche umfassende Auskünfte über die Geschichte des Landes gibt. Der Komponist Anton Dvorak stammt aus dem kleinen Örtchen bei der Burg, ihm zu Ehren werden im Sommer Konzerte im Schlosshof gegeben.

Wer in Böhmen unterwegs ist, sollte ebenfalls mal die böhmischen Weine probieren. Allerorten finden sich Winzerstuben und Weinberge, und obwohl Karl IV. beim ersten Schluck nicht erfreut gewesen sein soll, sind die regionalen Weine dennoch von gutem Geschmack und bester Qualität. Solcherlei Weine wurden sicherlich auch auf den ausschweifenden Festen getrunken, die im Chateau Mcely gefeiert wurden. Dieses Jagdschloss war lange Zeit im Besitz der Familie Thurn und Taxis und Schauplatz des luxuriösen Aristokratenlebens in Böhmen.

Quelle: welt.de
Bild: David Watterson (Flickr)

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