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Seifenkunst und Patisserie-Zauber in Tripoli erleben

Libanon, das kleine Land in Vorderasien, gilt als modernes islamisches Land; seine Hauptstadt Beirut als geschäftig und kosmopolitisch. Manch einer mag das Flair des Alten Orients vermissen. Um diesen zu erleben, rät es sich in den Norden des Landes nach Tripoli zu fahren, wo – besonders im Handwerksbereich – noch auf Tradition und Überlieferung gesetzt wird. Besonders stolz sind die Tripolitaner auf ihr Seifensieder- und Patisserie-Handwerk.

Bei einem Besuch in Tripoli ist der Gang in die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen ein Muss, denn dort, in einer der vielen überwölbten Gassen, befindet sich eines der ältesten Seifensiedergeschäfte – ein Zeugnis davon, dass Tripolis früher eines der führenden Seifenzentren des Nahen Ostens war. Wenn man eintritt, ist man sofort in der Welt der Düfte angelangt und bei einem Plausch mit dem Besitzer findet sich für jeden die richtige Seife, die noch immer nach alter Rezeptur und per Hand gefertigt werden. Bei Tagesanbruch kann man außerdem beobachten, wie riesige Seifenblöcke zugeschnitten werden und danach zu den traditionellen Badehäusern, den Hamams, gebracht werden.

Ein weiteres Highlight in der Altstadt ist das Café Hallab, das damit wirbt, über 250 unterschiedliche Süßigkeiten im Angebot zu haben. Und auch hier spricht die lange Tradition der Patisserie Bände: Denn bereits vor vielen Jahren sollen hier die Süßspeisen für türkische Prinzessinnen und arabische Fürsten kreiert worden sein. Für Naschkatzen stellt dieser Ort ein wahres Paradies da.

Quelle: spiegel.de
Bild: Rob Glover (Flickr)

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