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Sehenswürdigkeiten und ihre Alternativen

Jeder hat wohl einige berühmte Sehenswürdigkeiten im Kopf, die er einmal in seinem Leben besucht haben möchte. Ob Kolosseum in Rom oder die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, die meisten solcher Gebäude kennt bereits jedes Kind und fast jeder träumt von deren Mystik und möchte einmal dort sein. Wer sich seinen Traum erfüllt, wird jedoch allzu oft enttäuscht, denn mystische Gefühle kommen bei den weltberühmten Orten selten auf. Statt dessen ärgert man sich über lange Warteschlangen, teure Eintrittspreise und überfüllte Aussichtsplattformen.

Zum Glück gibt es fast zu jeder Sehenswürdigkeit eine Alternative, die eben nicht so überlaufen und überteuert ist. So darf man in Stonehenge den Steinkreis nicht betreten und die Steine nicht berühren, ist dafür aber garantiert nicht allein dort. Wer jedoch zum Steinkreis von Avebury reist, der kann dort einen der größten Steinkreise in Großbritannien bewundern. Dort darf man die Anlage frei begehen und trifft vermutlich auf deutlich weniger Touristen.

In Jordanien liegt in einem Felsen verborgen die Stadt Petra, ein sehr beliebtes Reiseziel. Der Tourismus hat die Anlage jedoch fest im Griff, ein ganzes Dorf hat sich bereits dort gebildet, um von den Besucherströmen zu profitieren. Deutlich ruhiger geht es dagegen in der Felsenstadt Lalibela in Äthiopien zu. Die Anlage beeindruckt durch ihre insgesamt 11 Felsenkirchen, dennoch kommen hier ganz selten Touristen hin und man kann die Bauwerke ganz in Ruhe bewundern.

Das Kolosseum in Rom gehört zu den am meisten besuchten Bauwerken der Welt. Sich hier ungestört an alte Zeiten zu erinnern, ist praktisch unmöglich. Im kroatischen Pula gibt es aber ein Amphitheater, welches ebenso beeindruckend ist, aber bei weitem nicht so überlaufen. Dort meint man tatsächlich noch das Klirren der Waffen zu hören, mit denen sich vor langer Zeit die Gladiatoren gegenseitig bekämpften.

Quelle: bild.de
Bild: bartdubelaar (Flickr)

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