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Segeln auf der Ostsee

Einfach nur faul am Strand zu liegen, das ist vielen nicht genug, weshalb sie lieber einen Aktivurlaub planen. Zum Beispiel mit Segeln auf der Ostsee: Das Meer ist beliebt bei allen Segelsportlern. Vor Warnemünde wurde schon vor über zweihundert Jahren gesegelt. Ehemals ein kleines Fischerdorf, ist Warnemünde heute ein Stadtteil der Hansestadt Rostock und hat alles zu bieten, was sich das Herz eines Seglers wünschen kann.

So gilt das Meer vor der Küste als relativ windsicher, und der Wind ist für den Segler ja, was das Benzin für den Autorennfahrer ist: Ohne geht eben gar nichts. Wenn im Sommer mal ein einem Tag der Wind auf dem Meer etwas schwächer bläst, greifen die Landwinde den Seglern helfend ins Segel. Meistens kann aber vom Vormittag bis zum Abend mit Seewind gerechnet werden. Der gerade Küstenverlauf kommt den Segler auch entgegen, genauso wie die guten Strömungsverhältnisse im Wasser und die sicheren Wassertiefen.

Die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde ist mit seinen 750 Liegeplätzen der Hauptanlageplatz der Freizeitsegler. Von dort aus hat man viele verschiedene Möglichkeiten, seinen Törn zu gestalten. Zum Beispiel Richtung Kühlungsborn, zwölf Seemeilen entfernt. Das Seebad war früher, wie die meisten der Küstensiedlungen in der Region, ein Fischerdörfchen, beziehungsweise sogar drei Fischerdörfchen: Arendsee, Brunshaupten und Fulgen hießen die Siedlungen, bevor sie 1938 zu Kühlungsborn zusammengefasst wurden.

Von Kühlungsborn aus sind es weitere 25 Seemeilen bis Boltenhagen. Auf dem Seeweg dorthin passiert man die Halbinsel Langenwerder und die Insel Poel. Etwa 10 Seemeilen vor Boltenhagen sieht man vom Wasser aus die Weiße Wieck, ein 2008 auf der Halbinsel Tarnewitz gebauter Freizeitpark. Der Hafen in Boltenhagen ist übrigens der einzige deutsche Ostseehafen, der Richtung Süden ausgerichtet ist.

Quelle: sueddeutsche.de
Bild: knipseline (Pixelio)

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