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Seehündin Trudi macht Urlaub in Eckenförde

Die Seehund-Dame Trudi hat diesen Sommer Lust auf Strandurlaub, daher zieht es sie an das berühmte Ostseebad von Eckenförde. Seehunde sind eigentlich menschenscheue Raubtiere, umso verwunderlicher ist es, dass es sich das Weibchen zwischen den Strandkörben bequem macht.

Passend zur Hauptsaison hat sich Trudi an dem Strandbad in Schleswig-Holstein schon fast fünf Wochen lang eingenistet. Morgens schwimmt die Seehündin eine Runde im flachen Wasser, dann wird an Land gerobbt und es sich am schönen Sandstrand gemütlich gemacht. Die anderen Urlauber stören da wenig, Trudi scheint von den Menschenmassen während des täglichen Strandbesuchs gänzlich unberührt.

Es ist ein schmaler Abschnitt im Sand, der für die Seehündin eigens abgesperrt wird. Freiwillige Tierschützer haben es sich zur Aufgabe gemacht das Tier rund um die Uhr zu bewachen, damit keiner auf die Idee kommt ihm zu Nahe zu kommen. Denn Seehunde sehen zwar recht niedlich aus, aber sie verfügen über ein ziemlich scharfes Gebiss und können in Bedrängnis recht ungemütlich werden. Gerade für Kinder ist das Tier natürlich sensationell, Seehunde sind ja sonst eigentlich nur im Zoo zu bewundern und da ist es nur natürlich, dass die Kleinen den süssen Dickhäuter nur zu gerne Streicheln wollen. Aber Trudi wird gut bewacht, doch ein Foto aus sicherer Entfernung ist immer drin.

Dennoch ist Trudi ein absolutes Phänomen, denn Seehunde sind in der Ostsee äußerst selten. Es gibt an der Ostsee nur noch 350 frei lebende Seehunde. Die Tiere sind Einzelgänger und leben nur zur Paarung zusammen oder sind auf Sandbänken mal als Rudel vorübergehend zusammen.

Quelle: n-tv.de
Bild: Henning Hraban Ramm (Pixelio)

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