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Auf der Schinkenroute durch die Extremadura

Waren es in den letzten Jahrzehnten eher wenige Touristen, die den Weg in die spanische Extremadura gefunden haben, gibt es nun seit einiger Zeit ein wirkliche Attraktion, für die es sich lohnt in den Südwesten des Landes zu reisen: Die Schinkenroute.

Direkt an der Grenze zu Portugal haben sich einige Dörfer und Schinkenproduzenten zusammen getan und bieten Führungen auf der dieser Route an. Hier kann man die Herstellung und den historischen Entstehungsprozess dieser außergewöhnlichen Schinkenkultur näher kennenlernen und in die kulinarischen Finessen einsteigen.

Die Region ist bekannt für seinen exquisiten und exzellenten iberischen Eichelschinken und für Feinschmecker war der Aufschnitt aus der geschichtsträchtigen Region schon immer ein Geheimtipp. Das Besondere des Schinkens liegt in seiner Herstellung: Die Schweine leben frei in den Eichenhainen und das Mikroklima auf 700 Metern unterstützt den Reifeprozess in den Trockenhütten. Hier hängen die Schinken bis zu drei Jahren. Dieser aufwendige Prozess hat natürlich auch seinen Preis: 100 Gramm dieses edlen Schinkens können schon einmal 30 Euro kosten.

All dies können Touristen bei einem Besuch der Schinkenrouten in Erfahrung bringen. Ausgangspunkt dieser Ausflüge ist die Kleinstadt Jerez de los Caballeros; ein beschauliches Städtchen, das neben der Schinkenkultur mit imposanten Kirchen aus dem 16. Jahrhundert überzeugt. Außerdem kamen viele bedeutsame Konquistadoren aus dieser Region, somit kann auch ihre Geschichte studiert werden. Wer sich dann nach etwas Praktischem sehnt, kann einen der Schinkenschneide-Kurse besuchen. Es scheint, als ob die Extremadura nicht mehr lange ein Geheimtipp bleiben wird.

Quelle: n-tv.de
Bild: Dan Huntington (Flickr)

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