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Santiago de Chile friert

Auf der Südhalbkugel herrscht gerade Winter. Wie versüssen sich die Chilenen die kalte Jahreszeit? Mit gutem Essen und heißen Rhythmen natürlich.

Derzeit herrscht der strengste Winter seit 36 Jahren, die Temperaturen fallen hier auf bis zu minus acht Grad in der Hauptstadt Santiago de Chile. Das klingt nicht viel, aber wenn man bedenkt was für Temperaturen im Rest des Jahres über hier herrschen, dann wird einem klar, dass es mehr Klimaanlagen als Heizungen gibt. Daher heisst es warm einpacken! Das wird auch beherzt und somit sieht man auf den Strassen die Chilenen in dicke Wintermäntel eingemummelt, gerade sind komplette Gesichtsmasken total hip. Also nicht erschrecken, Santiago ist keine Stadt voller Gangster.

Die Menschen tanzen sich einfach warm zu den aktuellen Hits wie Shakiras 'Waka Waka' oder zu Reggae Rhythmen. Ganz vorn sind aber auch 'Arriba la vida' der chilenischen Gruppe Croni-k und 'Mientes' der mexikanischen Gruppe Camila dabei.

Die Hotspots der Stadt liegen in den Stadtteilen Bellavista und der Avenida Suecia. Hier sind zahlreiche Bars, Kneipen, Clubs und Restaurants zu finden wo man sich aufwärmen kann. Aber so richtig heiss wird einem doch bei richtig gutem Essen. Am Mercado Central ist beispielsweise eine Vielzahl an Fischrestaurants angesiedelt, wo es Frisches von der See gibt. Doch um die landestypische Küche kommt man nicht drum herum. Zu dieser Jahreszeit ist die Carbonada, eine deftige Suppe mit Hackfleisch und Gemüse zu empfehlen. Ein Nachtisch darf natürlich nicht fehlen, die Sopaipillas, aus Mehl und Kürbis werden mit einer Soße aus Rohzucker serviert, ein absolutes Muss.

Quelle: n-tv.de
Bild: Vera & Jean-Christophe (Flickr)

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