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Ryanair senkt die Gebühren für Gepäck

Wochenlang hat Ryanair-Chef Michael O'Leary getönt, die Gebühren für Gepäckaufgabe so lange zu erhöhen, bis niemand mehr Gepäck aufgibt - nun muss er klein beigeben, denn nach heftiger User-Kritik via Twitter hat sich Ryanair nun entschlossen, einige Gebühren zu senken. Die Billigairline befindet sich derzeit nach jahrelängem Höhenflug eher in der Landephase.

Wer sein Gepäck am Flughafen aufgeben möchte, zahlt ab dem 5. Januar nur noch 30 Euro, anstatt 60 Euro. Die Gepäckaufgabe am Gate kostet zukünftig 50 statt 60 Euro. Dazu erlebt Ryanair ab dem 1. Dezember ein zweites Handgepäck an Bord. Dieses darf allerdings die Maße 35 x 20 x 20 Zentimeter nicht überschreiten.

Von 70 auf 15 Euro sinkt die Gebühr für die Neuausstellung einer Bordkarte, die bereits online eingecheckt haben. Alle, die den Online-Check-In verpassen und erst am Flughafen einchecken, müssen aber weiterhin 70 Euro zahlen. Und wer bei der Buchung kleinere Fehler, etwa im Namen, bei sich entdeckt, der hat am November 24 Stunden Zeit, diese kostenlos zu korrigieren.

Auch an Bord wird es bald anders zugehen. Nach 21 Uhr bis 8 Uhr morgen verzichtet Ryanair auf Durchsagen, ausgenommen Sicherheitshinweise. Dazu werde das Licht gedimmt. All das seien Kundenwünsche, die bei einer Diskussion via Twitter genannt wurden, so O'Leary. Der Ryanair-Chef musste sich dort heftig kritisieren lassen und fiel sehr unangenehm wegen eines Kommentares auf. Er machte sich über das Foto einer Userin lustig.

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