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Rumäne reist als blinder Passagier im Fahrwerk eines Jumbo-Jet

Unglaublich, aber wahr: Ein Rumäne hat es doch tatsächlich geschafft als blinder Passagier im Fahrwerk eines Jumbo-Jets nach London zu fliegen. Geflogen ist er allerdings nicht von Rumänien aus, sondern hat sich am Flughafen Wien-Schwechat in das Flugzeug geschlichen. Das Flugzeug, dass er sich dafür ausgesucht hatte, war die Maschine des Ministerpräsidenten der Vereinten Arabischen Emirate.

Das Flugzeug war am Donnerstag vor einer Woche in Wien angekommen und flog erst am letzten Sonntag nach London. Irgendwann dazwischen muss sich der 20-jährige wohl an Bord, beziehungsweise eher 'unter Bord' geschlichen haben. Die Polizei betonte, dass trotz des hohen Sicherheitsstandards in Wien, die Grenzen des umzäunten Flughafenareals nicht ununterbrochen kontrollierbar seien.

Nachdem die Maschine in Heathrow gelandet ist, fiel der blinde Passagier einfach aus dem Fahrwerk heraus und wurde so durch das Bodenpersonal des Flughafens entdeckt. Der Mann hatte dabei erhebliches Glück, denn das Flugzeug war aufgrund von schlechtem Wetter niedriger geflogen als normal.

So zog sich der Rumäne nur eine starke Unterkühlung und erhebliche Verletzungen zu. Wäre die Maschine höher geflogen oder zu einem transkontinentalen Flug gestartet, der gute Mann hätte es wegen der Kälte nicht überlebt. Die Polizei hat ihn bereits verhört und musste ihn nach dem Verhör auch frei lassen.

Das Phänomenale ist, dass der Rumäne, der auf der Suche nach Arbeit nach London wollte, gegen kein Britisches Recht verstoßen habe. Und da es sich auch nicht um eine reguläre Passagiermaschine einer Fluglinie gehandelt hat, kommen weder Schadensersatzforderungen wegen möglicher Gefährdung, noch andere, ähnlich geartete Geldstrafen auf den Mann zu. Das nennt man Glück im Unglück, wenn man den Flug im Fahrwerk eines Flugzeugs überlebt.

Bild: YouTube 1 & 2

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