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Reiselust? Arbeiten im Ausland!

Im Ausland zu arbeiten kann die perfekte Mischung aus Geld verdienen und Reisevergnügen werden. Viele Menschen wollen einmal ein anderes Land erleben, können in einem kurzen Urlaub aber nicht die gewünschten Erfahrungen sammeln oder haben nicht mal das Geld für solch einen Trip. Für all die, und das dürften so einige sein, gibt es aber eine ganze Reihe von Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen ohne all sein Erspartes auszugeben. Work and Travel, Freiwilligendienste oder Auslandspraktika können aus dem Berufsalltag eine Erlebnisreise machen und den Einblick in eine andere Kultur bieten.

Work and Travel z.B. ist schon seit vielen Jahren ein Trend bei jungen Menschen. Kurz nach dem Abitur oder Studium noch mal die Möglichkeit nutzen, ein wenig herumzukommen, gleichzeitig Menschen kennenlernen und Geld verdienen. Das klingt plausibel. Der 25-jährige Björn Förster z.B. will einmal auf jeden Kontinent. Nach dem Studium der Agrarwissenschaft legte er sich das ein Jahr lang gültige Around-the-World-Ticket zu und will seine Kontakte für Jobs u.a. in Asien, Kanada oder Argentinien nutzen. "Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel das Mähdrescherfahren."

Besonders beliebt für Work and Travel ist Australien. In Bars kellnern, in Büros putzen und Fruit-Pickung auf den Feldern, die Möglichkeiten sind immens und das Land ist voll von Leuten unter 30 mit Working-Holiday-Visum. In Kanada und Südafrika darf man Work and Travel noch bis 35 Jahre machen, in Europa gibt es keine Altersbeschränkungen. Zahlreiche Agenturen übernehme die Organisation einer solchen Reise. Sie helfen einem mit der Bürokratie, im Ausland kann man sich dann selbständig um Jobs bemühen. Verena Hanneke von der Agentur Step In rät daher: "Am besten fertigen Sie sich vor der Reise eine Bewerbungsmappe an." Die kann man dann immer wieder nutzen."

Noch ein wenig anders läuft es bei Freiwilligendiensten im Ausland. Da ist man natürlich schon eher an einen Ort gebunden und verdient außerdem kein Geld, dafür muss man fürs Wohnen und die Verpflegung nichts zahlen. "Die Freiwilligenprojekte richten sich an Leute, die ein Land aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen möchten", sagt Hanneke. Außerdem gibt es auch noch die Möglichkeit durch Praktika oder nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung durch einen richtigen Job das Ausland zu erkunden. Das Unternehmen Sequa z.B. vermitteln Praktika ins Ausland, die durch EU- Fördermittel bezahlt werden. Bei der jeweiligen Handwerkskammer kann sich jeder Interessierte Infos einholen und bewerben.

Es gibt also einige Möglichkeiten, die Welt arbeitend zu erkunden. Bei Organisationen wie INWOX, Step In oder TravelWorks kann man sich unverbindliche Angebote anschauen und sie vergleichen. Garantiert ist, dass Arbeit im Ausland für jeden eine ganz besondere Reiseerfahrung ist.

Quelle: fitforfun.de
Bild: Sweetandbitter.com

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