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Reiseimpfungen für Südafrika - gesundheitliche Gefahren nicht unterschätzen

Wer eine Reise in Länder außerhalb Europas plant, sollte sich gegen Krankheiten wie Cholera, Hepatitis oder Gelbfieber impfen lassen. Zu den Gebieten mit Erkrankungsrisiko gehören der Nahe Oste, Afrika, Teile von Asien sowie Mittel- und Südamerika. Die Reisedauer ist generell nicht entscheidend. An Reiseimpfungen für Südafrika sollten daher diejenigen unbedingt denken, die einen Aufenthalt im Land am Kap vorhaben.

Impfschutz schützt vor Gelb-und Denguefieber oder Hepatitis A/B

Gerade Reisen in subtropische und tropische Länder bergen eine Reihe gesundheitlicher Gefahren. Klimaverhältnisse, niedriger hygienischer Standard und Krankheitserreger sind dafür mitverantwortlich. Oft werden die Gefahren unterschätzt, obwohl etwa die Hälfte der Reisenden mit gesundheitlichen Problemen (Darminfektionen, Malariaerkrankungen) während der Reise oder danach konfrontiert wird. Für etwa zwei Prozent der Malariaerkrankten endet die Erkrankung tödlich.

Reiseimpfungen für Südafrika werden empfohlen, weil es im südlichen Afrika leicht zum Infizieren kommen kann. Quellen für eine Infektion können verunreinigte Speisen oder Getränke sein. Doch auch das Erkrankungsrisiko durch Insektenstiche oder Intimkontakte ist hoch. Da meist mehrere Impfungen notwendig sind, muss man sich schon wenigstens zwei Monate vor Reisebeginn um einen entsprechenden Impfschutz kümmern. Mehrmaliges Impfen ist unter anderem gegen Gelb-und Denguefieber oder Hepatitis A/B erforderlich.

Einen Last-Minute-Urlaub sollte man nur bei einem bereits bestehenden Impfschutz antreten. Rechtzeitig vor Beginn der Reise wendet man sich an seinen Hausarzt. Der kennt empfehlenswerte Reiseimpfungen und kann sie fast immer selbst durchführen. Lediglich die Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Gelbfieberimpfstellen vorgenommen.

Gelbfieberimpfstellen gibt es im Krankenhaus, beim örtlichen Gesundheitsamt sein oder bei einem Tropenarzt. Keinen Impfstoff gibt es gegen die von Mücken übertragene Malaria-Erkrankung. Vorbeugenden Schutz gegen Stechmücken bieten Repellents (Insektenschutzmittel), die auf die Haut aufgetragen werden. Die Einnahme zusätzlicher Medikamente kann die Malaria-Prophylaxe (Vorbeugung) wirkungsvoll ergänzen.

Kostenübernahme durch Krankenkasse oft möglich

Die Kosten für Reiseimpfungen für Südafrika sind unterschiedlich. Bei einzelnen Impfungen bestimmt sie jeweils die Art und der Umfang. Nicht selten übernimmt die Kosten die Krankenkasse. Man sollte daher immer vor der Impfung nachfragen.

Nicht in jedem Fall muss ein komplett neuer Impfschutz hergestellt werden. Bei vormaligen Impfungen gegen Infektionskrankheiten wie Gelbfieber oder Hepatitis reicht oftmals eine Auffrischung, die dann auch billiger ist. Im persönlichen Impfpass ist der Zeitpunkt jeder Impfung festgehalten.

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