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Port Ghalib am Roten Meer: Hotelstadt setzt auf Luxus

Jahrelang war die Küste südlich des ägyptischen Badeortes Hurghada für Touristen nicht erschlossen. Das hat sich 2001 geändert, als der Militärflughafen Marsa Alam auch für zivile Passagiere geöffnet wurde. Ein kuwaitischer Investor hat die Zeichen der Zeit richtig erkannt und südlich von Hurghada die Hotelstadt Port Ghalib entstehen lassen.

Ähnlich wie das Luxusressort al-Gouna wurde auch Port Ghalib auf dem Zeichenbrett entworfen und nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Nun können Touristen aus einem sehr exklusiven All-Inclusive Angebot von 23 Hotels auswählen, in den 170 Shops einkaufen, am stadteigenen Hafen flanieren oder sich auf dem Golfplatz entspannen. Sogar ein Fussballstadion wurde gebaut, wo lokale Mannschaften gegeneinander antreten.

Port Ghalib überzeugt mit Exklusivität und Luxus und nur wenig erinnert an das chaotische und farbenfrohe Ägypten. Touristen können voll und ganz in dieses Luxusressort eintauchen und ihre Sorgen vor den Toren der Stadt lassen. Besonders beeindruckend ist die Unterwasserwelt in Port Ghalib. Urlauber können auf eine atemberaubende Schnorchel- oder Tauchreise gehen und sich von der farbenfrohen Fischvielfalt begeistern lassen. Zahlreiche unterirdische Grotten und Riffe befinden sich vor der Küste der Stadt.

Auf 8 Millionen Quadratmetern wurde dieses Luxusressort gebaut, das schätzungsweise 3 Milliarden Dollar verschlungen hat. Diese Investititon spürt man auch: Port Ghalib steht für einen praktizierten Umweltschutz und für erneuerbare Energien. Es bleibt abzuwarten, wie viele Touristen den Weg in den Süden Ägyptens finden werden, denn die Luxusstandards vor Ort treiben auch das Preisniveau in die Höhe.

Quelle: spiegel.de
Bild: asands (Flickr)

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