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Orientalischer Zauber im Wüstenstaat Oman

Ein Märchen aus Tausend und einer Nacht erwarten die Reisenden im Oman: Die Jahrhunderte alte arabische Kultur ist allgegenwärtig. Umgeben von Wüste und Meer liegt das Sultanat im südlichsten Punkt der arabischen Halbinsel.

Es ist eine der trockensten Regionen der Erde und doch tauchen überall plötzlich kleine Oasen wie aus dem Nichts auf, wenn man auf Entdeckungsreise geht. Die orientalische Architektur mit ihren verspielten Zinnen und Türmchen ist vielerorts finden, die Menschen sind meist in den traditionellen Dischdaschas, schneeweiße Kutten gekleidet.

Im Gegensatz zum Nachbarn Dubai wird hier ganz auf Protz und Pomp verzichtet, es gibt keine moderne architektonische Bausünden in den Städten. Selbst in der Hauptstadt Maskat im Süden darf niemand über fünf Stockwerke hoch bauen. Mehr als die Hälfte der 2,6 Millionen Omani lebt hier. Eigentlich zählt die Stadt nur 26.000 Einwohner, wurde aber mit den sieben umliegenden Städten zu einer Metropolen-Region. Alles scheint modern und sauber, dennoch ist die Architektur traditionell arabisch gehalten. Viele Bauten erinnern an Festungen, wie sie überall im Oman zu finden sind.

Auf dem Souk, dem traditionellen Markt, werden die landestypischen Waren angeboten, allen voran Weihrauch, Seide und andere edle Stoffe. Natürlich auch Silberschmuck in allen Formen und die traditionellen Krummsäbel, die an Festtagen am Gürtel getragen werden, können hier erworben werden.

Der Wüstenstaat Oman hat eine der modernsten Gesellschaftsformen der Vereinigten Arabischen Emirate, es ist eine moderne islamische Gesellschaft mit der Toleranz der ibaditischen Rechtsschule. Es gibt gleiche Chancen für Frauen und keine religiösen Extremisten in diesem Land.

Quelle: diepresse.com
Bild: René Baldinger (Pixelio)

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