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Olivenfest am Gardersee

Der Gardasee ist unter Liebhabern und Kennern auch als Olivenriviera bekannt, denn bei dem mediteranen Klima wächst und gedeiht diese Köstlichkeit bestens und die jährliche Ernte wird stets standesgemäß gefeiert.

Gerade im Herbst scheint hier die goldene Zeit der Erntefeste zu sein, denn fast an jedem Wochenende wird zu Ehren einer Delikatesse gefeiert. Ob nun Wein-, Kürbis- oder Olivenfest. Solche Erntefeste, die derzeit rund um den Gardasee zelebriert werden, sind eine gute Gelegenheit, nicht nur köstlich zu speisen, sondern auch den Einheimischen und ihren Traditionen näherzukommen.

Seit der Antike werden die Früchte an dem größten See von Italien bereits angebaut. Fast 400 Tonnen Oliven jährlich werden hier an der Riviera degli Olivi, wie sie die Italiener nennen, geerntet. Das ergibt etwa 70 bis 80 Tonnen Olivenöl, die das Konsortium aus 550 Bauern rund um das Anbaugebiet Malcesine ernten. Die meisten Oliven werden an die hiesige Ölmühle verkauft, dort werden für neugierige Besucher auch Führungen inklusiver Verköstigungen des schmackhaften Naturprodukts angeboten. Natürlich werden auch Feinkostläden sowie Restaurants der Region versorgt.

Das native Olivenöl Extra Garda trägt durch seine besondere Herstellung das Qualitätssiegel D.O.P. Für ein 0,5-Liter-Fläschchen werden schon mal 15 bis 20 Euro verlangt. Doch es lohnt sich, es ist gerade der leichte Geschmack mit Mandelaroma ohne sauer zu sein, der es zu einer wichtigen Zutat bei jedem Gericht macht. Das liegt auch an dem niedrigen Säuregehalt des Öls. Die Region ist so stolz auf ihr wertvolles Öl, dass ihm eigens ein Museum gewidmet wurde: das Olivenölmuseum 'Museo dell’Olio d’Oliva' in Bardolino.

Quelle: welt.de
Bild: Karin Dittrich (Pixelio)

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