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Öko-Tourismus in Afrika

Auf den Bijagos-Inseln vor Guinea-Bissau in Westafrika sollen in Zukunft Tourismus und Naturschutz besser vereinbart werden.

Die Insel Orango ist eine von 77 Inseln des Bijagos-Archipels die zu Guinea-Bissau in Westafrika gehört. Es gibt sowohl auf Orango als auch auf den anderen Inseln eine wunderbare Vielfalt verschiedenster Tierarten, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Über 280 verschiedene Vogelarten nisten auf den Bijagos, daneben leben dort beispielsweise Salzwasser-Flusspferde und Meereskrokodile. Es gibt auf den Inseln seltene Naturschauspiele zu bewundern: Auf einer der Inseln legen bis zu 3000 Meeresschildkröten ihre Eier ab.

Daneben werden spezielle Tagestouren für Urlauber angeboten, um ihnen die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt der Bijagos-Inseln näher zu bringen. Dazu geht raus auf das türkisblaue Meer, in langen Alu-Booten wird eine Art Insel-Hopping unternommen. Vorbei an den Mangroven, die in langen Streifen vor der Küste liegen als wollten sie die Insel schützen. Mit etwas Glück bekommt man bei Flut auch Seekühe zu Gesicht, die zur Nahrungsaufnahme in die Mangroven drängen - allerdings machen sie es gerne ungestört und verstecken sich in die weit verzweigten Meeresarme. Allerlei Vogelarten sind auf Mosquito Island zu bewundern: Pelikane, Löffler und Flamingo tummeln sich hier.

Damit Tourismus und Natur nebenher existieren können, versuchen die Bijagos-Inseln Massentourismus fern zu halten. Sie sollen ein Geheimtipp für jene bleiben, die das Unvorhergesehene und den Reiz der Natur mit ihrer tierischen Vielfalt lieben.

Quelle: diepresse.com
Bild: Tscherno (Flickr)

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