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Öffentliche Toiletten mit Weitblick

Wenn die Blase drückt, dann kann es an ansprechender Stelle heikel werden – Städtetouristen haben oftmals ein Problem, denn es gibt nur wenige saubere öffentliche Toiletten. Das scheint weltweit eine schwierige Angelegenheit zu sein, hier gibt es ein paar Tipps bei der Problemlösung.

Als Tourist in einer fremden Stadt können die Wege zum stillen Örtchen manchmal sehr lang sein, was in vielen Städten schamlos ausgenutzt wird. Es wird zwar mit gänzlicher Hygiene geworben, dafür muss der Gast aber dann in vielen europäischen Metropolen wie Rom, Paris oder München bis zu zwei Euro für den Toilettengang zahlen. Nicht so in Venedig, hier kann man Tagestickets für drei Euro erwerben und darf alle öffentlichen Toiletten besuchen. Doch clevere Touristen haben schon herausgefunden: Wer online die so genannte 'Pipi-Card' bucht, zahlt nur 1,50 Euro.

In Deutschland versucht man mit dem System der 'netten Toilette' eine Gratislösung anzubieten. Hierbei haben sich verschiedene Restaurants, Cafes und öffentliche Einrichtungen zusammengeschlossen und werben mit dem kostenlosen Toilettengang. Im Gegenzug zahlt die jeweilige Kommune eine Pauschale an die Betreiber.

Die chinesische Metropole Hongkong beweist bei der Toilettenfrage Feinsinn. In der öffentlichen Bar Felix des Nobelhotel The Peninsula Hong Kong, hat der Gast in der Herrentoilette im 28. Stock einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Die Urinale befinden sich direkt an der Glasfront.

Der Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser hinterließ in seiner Wahlheimat Neuseeland ein wahres Kunstobjekt: Die öffentliche Toilette im Dorf Kawakawa ist mit seinen vielen bunten Kacheln und unebenen Böden ein echtes künstlerisches Highlight bei dem Toilettengang.

Quelle: focus.de
Bild: RainerSturm (Pixelio)

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