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Nostalgisches Kurbad in Piestany lockt Gäste an

Die Slowakei hat auch in Sachen Wellness für ihre Urlauber viel zu bieten, vor allem das nostalgische Kurbad Piestany bietet seit Jahrzehnten gute Qualität zum Entspannen. Dabei herrscht hier vor allem noch der alte Charme der Zeiten des Ostblocks im Thermalstädtchen. Die Tiffany-Gläser schimmern in allen Farben auf den Trennwänden zwischen Frauen- und Männerbereich im Bad und spiegeln auch auf dem Wasser die schönsten Farben wieder. Es ist sehr leise und eine angenehme Atmosphäre im Bad, der riesige Badesaal wirkt wie aus einer vergangenen Zeit.

Tatsächlich gibt es noch heute viele Reisetipps, die das Thermalbaden in dieser Region der Slowakei empfehlen. Die eindrucksvolle Einrichtung des Wellness-Bereichs spricht für sich. Keramikkacheln und eine große Bahnhofsuhr im Inneren bieten eine typische Atmosphäre, hier sollen die Badenden selbst dafür sorgen, nicht länger als zehn Minuten im so genannten Spiegelbad zu verbringen. Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten bietet diese Jugendstil-Atmosphäre eine einladende Umgebung für Badende, doch über die Zeit änderte sich auch das Publikum im schönen Piestany. Selma Lagerlöf, Paul Hörbiger und auch ein indischer Maharadscha haben es sich hier bereits gut gehen lassen, sogar Beethvoven und Sissi sollen hier gewesen sein.

Schriftliche Erwähnung bekam die heiße Quelle zuerst im 12. Jahrhundert, es gibt sie jedoch schon seit der Römerzeit. Wer heute hier badet, bekommt auch diese Ehrfurcht vor dem Orte mit, der international so eine große Bedeutung innehat. Ab 1945 musste das Kurbad wieder aufgebaut werden, da es zerstört worden war, dabei ging der Ort an sich jedoch nie kaputt. Das nostalgische Kurbad Piestany steht für eine ganze Ära der Badekultur und ist äußerst sehenswert.

Quelle: welt.de
Bild: Guillaume Baviere (Flickr)

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