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Kreisrunder Regenbogen auf dem Mount Snowdon

Vier Stunden lang stieg Amateurkletterer Sam Clack den Mount Snowdon in Wales hoch und als er die Spitze erreicht hatte, sollte sich die Mühe gelohnt haben, denn der 33-Jährige wurde Zeuge eines spektakulären Naturschauspiels. Was er allerdings nicht wusste, ist, dass er selbst der Auslöser dafür war.

Als der Radiojournalist die Spitze des 1.085 Meter hohen Berges erklomm und er sich aufrecht hinstellte, nahm das Spektakel seinen Lauf: Am Himmel bildete sich ein sogenannter kreisrunder Regenbogen, auf englisch Brocken Sprectre. Damit dies geschieht, müssen schon viele seltene Dinge zusammenspielen. Clack hatte Glück, dass er genau zu diesem Zeitpunkt den Mount Snowdon bestieg.

Der Mount Snowdon ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Wales und sehr beliebt bei Wanderern. Er ist der höchste Berg und befindet sich in der Grafschaft Gwynedd, im Snowdonia-Nationalpark. Wie das Phänomen des runden Regenbogens auf dem Snowdon zustande kam, habe Clack selbst nicht gewusst, aber auf der Spitze traf er einen Physiklehrer im Ruhestand, der es ihm erklärte. Die Sonne schien dem 33-Jährigen in den Rücken und reflektierte seinen Schatten in den Himmel. Durch den Nebel und die Wolken werden dann Lichteffekte erzeugt, die den kreisrunden Regenbogen schaffen.

Da dieses Spektakel sehr selten ist, sind die Fotos des Brocken Spectre gerade weltweit in den Gazetten zu sehen. Der Name stammt übrigens vom Brocken, einem Berg im Harz. Doch nun hat das Phänomen in Wales zugeschlagen, auf dem Mount Snowdon.

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