Excite

Malariarisiko besteht im Land der Pharaonen nicht - dennoch vor Mücken in Ägypten schützen

Bei Reisen in ferne Länder gibt es immer einige Dinge zu beachten. Hygienische Standards sind nicht immer so wie in Deutschland. Auch lauern beispielsweise in Ägypten unbekannte Krankheiten, die bei manchen Urlauber erst lange Zeit nach der Rückkehr ausgebrochen sind. Ägypten ist zwar kein Malariagebiet, dennoch gibt es hier natürlich auch stechende Insekten. Vor allem in der Zeit zwischen April und September sind mancherorts viele Mücken in Ägypten anzutreffen.

Reisegelbsucht mit Schutzimpfung vorbeugen

Viele Krankheiten werden von Stechmücken unterschiedlichster Art übertragen. Nicht selten führen Mückenstiche zu Infektionen. Zum Glück sind die Mücken in Ägypten bis auf wenige Ausnahmen nicht Träger der Malariaerreger.

Mücken sind keine unbekannte Erscheinung für Deutsche. In den Sommermonaten gibt es auch reichlich davon in der Heimat, besonders in wasserreichen Regionen. Vor den lästigen Plagegeistern sollte man sich in Ägypten genauso wie in Deutschland gut schützen.

Zum Schutz vor Mückenstichen vorrangig in den Abendstunden bietet sich langärmelige Kleidung (Hosen, Jacken) sowie Socken an. Schützen kann man sich auch mit Anti-Mücken Sprays, Lotionen und Cremes. Beim Kauf achtet man besonders darauf, dass die Schutzmittel DEET enthalten.

Eine Malaria-Prophylaxe ist in Ägypten nicht notwendig. Lediglich bei Reisen in die Region El Fayoum sollte man sich mit einem Reisemediziner vorab beraten. Bei allen anderen Reisegebieten innerhalb von Ägypten wird eine Malaria-Prophylaxe nicht als notwendig erachtet.

Probleme nach Mückenstichen sind bei weitem nicht die größten gesundheitlichen Gefahren, die Reisende in Ägypten bedrohen. Im gesamten Land besteht ein hohes Infektionsrisiko für Hepatitis A, genannt auch Reisegelbsucht. Jedes Jahr werden bei europäischen Urlaubern Hepatitis A-Infektionen nach Ägyptenbesuchen (beispielsweise Nil-Kreuzfahrten) registriert.

Die Ansteckungsgefahr darf als erhöht eingeschätzt werden. Wenn schon keine Malaria-Prophylaxe notwendig ist, eine Hepatitis A-Schutzimpfung ist sehr anzuraten. Einmal geimpft, hält der Impfschutz mindestens 10 Jahre.

Puder ist zur Hautberuhigung sehr zu empfehlen

Haben Mücken in Ägypten durch ihre Stiche kleine Wunden verusacht, sollte man diese ernst nehmen. Stichwunden beobachtet und desinfizieert man. Ein Aufkratzen der Mückenstiche sollte man möglichst vermeiden. Um stechende Mücken auf Abstand zu halten, trägt man keine schwarze oder leuchtend gefärbte Kleidung.

Vermeiden sollte man auch starkes Deo, Parfüm oder Aftershave. Ein Puder darf nach der morgendlichen Reinigung zum Einsatz kommen, da sich dadurch Ausschlag vermeiden lässt. Die ägyptische Hitze erträgt man am besten mit langer Kleidung aus Baumwollstoffen oder Leinen.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2019