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Monet und die Impressionisten: Gefeiert in der Normandie

Die Normandie feiert Monet und seine Malerkollegen aus der Zeit des Impressionismus mit einer Reihe von Festen, Malkursen und sogar Picknicks zu Ehren der Künstler. 150 Jahre ist es her, als die Impressionisten in Frankreich von den schönen Motiven zehren konnten. Heute lernen Laien und Fortgeschrittene ihre Fähigkeiten bei den angebotenen Malkursen zu verbessern.

Die Kathedrale von Rouen ist das beliebteste Motiv der Fans von heute, Monet hatte sie selbst rund dreißigmal zwischen den Jahren 1892 und 1894 auf die Leinwand gebracht. Dabei war der Blickwinkel immer der gleiche, doch das Wetter unterschiedlich. Ganz nach der Auffassung der Impressionisten ist die Kathedrale dann auch Grau, Blau, Rosa oder Gelb, wie sie in dem Augenblick eben erscheint.

Viele Kunstliebhaber folgen noch heute den Sehenswürdigkeiten und wandeln auf den Spuren der größten Maler durch die Normandie. Für die Kurse hat Lehrerin Édith Molet Oghia für jeden Teilnehmer ein Blatt mit den Umrissen der Kathedrale vorgefertigt, damit den Nachahmern der großen Künstler der Start nicht so schwer fällt. Noch bis zum 26. September findet das `Normandie Impressionniste`-Festival statt.

Das historische Picknick findet in entsprechenden Kostümen am 22. August 2010 auf dem Deich statt. Wer sich die Ausstellung `Une ville pour l`impressionnisme` im Musée des Beaux-Arts in Rouen ansehen will, kann dies ebenfalls tun. Und vielleicht steckt ja auch in Ihnen der nächste große Künstler. Die Normandie feiert Monet und seine Zeitgenossen noch bis Ende des Jahres.

Quelle: zeit.de
Bild: Frank Kovalchek (Flickr)

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