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Hotelzimmer adé: Willkommen Mitwohnzentralen!

Viele Hotelzimmer gleichen sich wie ein Ei dem anderen: Schlichtes Interior, großer Großbildschirm, anonyme Kunst an der Wand und ungemütliche Nasszellen. Bei solchen Voraussetzungen kann die Urlaubsfreude schon einmal im Keim erstickt werden oder sowieso schon stressige Businesstrip werden noch unangenehmer.

Doch es gibt eine Alternative: Unterschiedliche Mitwohnzentralen im Internet bieten die Möglichkeit, sich privat ein Domizil auf Zeit zu suchen. Bei der Suche kommt es ganz auf Geldbeutel und Luxusansprüche an, denn es gibt ein wenig von allem: Ausklappbare Sofas in der Küche, gemütliche Gästezimmer oder edle Schlafkammern mit Balkon und Erker.

Eine der bekanntesten Mitwohnzentralen fand vor einigen Jahren ihren Anfang in San Francisco und heißt Airbnb.com – eine Zusammensetzung aus 'Airbed and Breakfast'. Auf dieser Internetplattform kann man mittlerweile Angebote für über 160 Länder finden und in den In-Metropolen New York, Paris oder Berlin sind es bereits tausende Menschen, die ihren Wohnraum als Schlafplatz anbieten. Neben der klassischen Stadtwohnung sind auch verrücktere Angebote wie Iglus oder Baumhäuser dabei, der Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt und je nach Vorhaben in der Stadt kann man nach passenden Angeboten Ausschau halten.

Die Preise für die Zimmer variieren und können je nach Angebot über die Internetkontakte abgefragt werden. Egal, ob für eine Nacht oder einen längeren Aufenthalt, die meisten Anbieter sind für alles offen und freuen sich auf nette Begleitung am Frühstückstisch – so lernt man nicht nur die Stadt, sondern auch ihre Bewohner kennen! Die Mitwohnzentrale kann so auch schnell zur Kontaktbörse werden.

Quelle: stern.de
Bild: fihu (Flickr)

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