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Mit der Seilbahn hoch auf den Hexentanzplatz

Seit 40 Jahren kann man bequem per Seilbahn auf den mythischen Hexentanzplatz im Harz fahren - Anfang November hat die Bergbahn ihr stattliches Jubiläum.

Im Ostdeutschen Thale eröffnete am 7. Oktober 1970 die Kabinenbahn, auf der fortan jährlich hunderttausende Besucher auf den Hexentanzplatz rauf fuhren. Damals war der Harz eines der beliebtesten Ausflugs- oder Urlaubsziele neben Ostsee und Thüringer Wald. Fast täglich kamen Sonderzüge mit urlaubshungrigen Städtern an, die Erholungsheime waren nicht weit. Jahr für Jahr ließen sich Millionen DDR-Bürger auf den Hexentanzplatz bringen. Insgesamt wurden seit 1970 rund 36 Millionen Gäste gezählt.

Heute sind es zwar weit weniger Besucher, aber nun wird die Bahn umgebaut, von vier auf sechs Personen sollen die Gondeln erweitert werden. Es ist bis jetzt ein guter Mix an Bauteilen aus Ost und West laut den Betreibern: Die massive Stahlkonstruktion des Herstellers aus der Tschechoslowakei und komfortable Kabinen, die 1994 angeschafft wurden. Dennoch sieht man ihr das Alter an und sie wird saniert.

Auch nach dem Umbau wird die Fahrt auf den Hexentanzplatz nach wie vor ein Highlight sein. Die Seilbahn überwindet hierbei mit ihren 38 Gondeln mal eben einen Höhenunterschied von knapp 250 Metern. Währenddessen wird der Blick frei auf das eindrucksvolle Bergmassiv und in das Bodental. Bei schönem Wetter reicht der Ausblick bis in das Harzvorland.

Auf einer Höhe von 431 Metern erreicht die Bahn den Hexentanzplatz, auf dem vor allem in der Walpurgisnacht so richtig gefeiert wird. Auch für Wanderer ist die Region interessant, da bietet der Bodeweg von dem Ort Thale bis nach Treseburg eine Abwechslungsreiche Tour.

Quelle: n-tv.de
Bild: Andreas Hermsdorf (Pixelio)

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